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TU-Präsident zeigt Verständnis für Rücktritt von Kunst

Berlin  

TU-Präsident zeigt Verständnis für Rücktritt von Kunst

26.10.2021, 15:36 Uhr | dpa

TU-Präsident zeigt Verständnis für Rücktritt von Kunst. TU-Präsident Christian Thomsen

TU-Präsident Christian Thomsen in Berlin. Foto: Fabian Sommer/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Der Präsident der Technischen Universität Berlin, Christian Thomsen, hat Verständnis für den Rücktritt seiner Amtskollegin Sabine Kunst von der Humboldt-Universität gezeigt und eine weitere Novelle des Berliner Hochschulgesetzes gefordert. "Das Land Berlin hat mit der Novelle der international viel beachteten Erfolgsgeschichte der Berliner Universitäten einen schmerzhaften Dämpfer verabreicht. Der Rücktritt von Sabine Kunst ist ein deutlicher Ausdruck dessen", sagt Thomsen am Dienstag in Berlin. Kunst hatte die Ende September in Kraft getretene Gesetzesnovelle als Grund für ihren Rücktritt zum Jahresende genannt.

Das Ziel des Gesetzgebers, planbarer und attraktiver Lebens- und Karrierewege für hoch qualifizierte Nachwuchswissenschaftler zu schaffen, sei in der jetzigen Formulierung des Gesetzes nicht realisierbar. "Deshalb fordere ich zeitnah konstruktive und offene Gespräche mit der Politik, bei denen die Hochschulen gleichberechtigt am Tisch sitzen, und wir gemeinsam über eine Novellierung der Novelle sprechen", sagte Thomsen.

Als einer der Knackpunkte des neuen Gesetzes gilt Paragraf 110. Dieser sorgt dafür, dass sich die Zahl der unbefristet beschäftigten wissenschaftlichen Mitarbeiter deutlich erhöhen wird. Als ungeklärt gilt aber die Finanzierung. Auch die aktuellen Strukturen seien nicht darauf ausgerichtet, kritisierte Kunst. Die Lösung der damit verbundenen Zielkonflikte werde eine Aufgabe der nächsten fünf bis zehn Jahre werden.

Gut ein halbes Jahr nach Beginn ihrer zweiten Amtszeit hatte Sabine Kunst, Präsidentin der Berliner Humboldt-Universität, am Dienstag ihren Rücktritt angekündigt. Als Grund nannte sie die Novelle des Berliner Hochschulgesetzes. "Persönlich halte ich die wissenschaftspolitischen Weichenstellungen des BerlHG für gut gemeint, aber schlecht gemacht", hieß es in einer Erklärung der Präsidentin auf den Seiten der Hochschule.

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