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Stadt gedenkt der toten Familie aus Senzig

Von dpa
Aktualisiert am 09.12.2021Lesedauer: 2 Min.
Gedenkveranstaltung in einer evangelischen Kirche im Ortsteil Senzig: Anwohner und Freunde k├Ânnen bei der Veranstaltung zusammenkommen.
Gedenkveranstaltung in einer evangelischen Kirche im Ortsteil Senzig: Anwohner und Freunde k├Ânnen bei der Veranstaltung zusammenkommen. (Quelle: Christophe Gateau/dpa-bilder)
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Trauer und Best├╝rzung in K├Ânigs Wusterhausen: Ein Mann soll sich und seine Familie erschossen haben. In einer Kirche kamen nun Nachbarn und Freunde zusammen.

F├╝nf Kerzen leuchten vor dem Altar, darauf steht ein gro├čer Blumenstrau├č. Menschen z├╝nden kleine Teelichter an, stellen sie auf silberne Tablette vor dem Altar ab. Im brandenburgischen K├Ânigs Wusterhausen s├╝d├Âstlich von Berlin haben am Donnerstagabend Anwohner, Kirche und Stadt der toten f├╝nfk├Âpfigen Familie gedacht. Die Leichen der Eltern und ihrer drei Kinder waren am Wochenende gefunden worden. Nach den derzeitigen Ermittlungen soll der Familienvater erst die Kinder, sie waren vier, acht und zehn Jahre alt, und seine Frau und dann sich selbst mit einer Schusswaffe get├Âtet haben.

Die Gedenkveranstaltung in der evangelischen Kirche im Ortsteil Senzig fand nur rund zweieinhalb Kilometer vom Wohnhaus der Familie entfernt statt. Auch vor dem Haus brennen noch Kerzen. "Wir stehen fassungslos vor dem, was geschehen ist. Wir verstehen es nicht und wir begreifen es nicht", sagte der Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO), Christian St├Ąblein, bei der Andacht.

"Es ist geschehen hier bei uns im eigentlich beschaulichen und idyllischen Senzig", sagte Boris Witt, Pfarrer der evangelischen Kirche im Ort. "Wie h├Ątte die Tat verhindert werden k├Ânnen?" Schuldzuweisungen h├Ąlfen nicht weiter. Jetzt gehe es um Zusammenhalt.

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"Es ist ein Schlag"

Polizisten hatten die Familie am Samstag tot in ihrem Wohnhaus entdeckt. Die Fahnder fanden auch einen Abschiedsbrief des 40-J├Ąhrigen im Haus. Darin teilte er seine Sorge vor einer Verhaftung mit, weil er das Impfzertifikat seiner Frau habe f├Ąlschen lassen. Auch habe er bef├╝rchtet, man werde ihm die Kinder wegnehmen. Der Arbeitgeber der Frau, die Technische Hochschule Wildau, hatte ihr nach dpa-Informationen eine Frist f├╝r eine Stellungnahme zu ihrem Impfnachweis gesetzt, nachdem Unstimmigkeiten aufgefallen waren. Die Frist war noch nicht abgelaufen.

Kurz nach Beginn um 18.30 Uhr haben rund 25 Menschen auf den St├╝hlen in der Kirche Platz genommen. Andere haben eine Kerze angez├╝ndet, sind dann wieder gegangen. Mehr als 50 Teelichter brennen gegen 20.00 Uhr vor dem Altar.

"Wir waren alle geschockt." "Es ist ein Schlag", sagt Erwin Marquardt, Vorsitzender der Gemeinde. "Was m├╝ssen da denn f├╝r gro├če Mauern geherrscht haben, dass man das ganze Leben, die ganze Familie ausl├Âscht?"

Christian Schwindt kannte den Familienvater pers├Ânlich. Er organisierte vor einigen Jahren mit ihm das ein oder andere Event, sagt er ÔÇô neben seiner Arbeit als Berufsschullehrer hatte der 40-j├Ąhrige Familienvater regelm├Ą├čig Events organisiert. "Es ist tragisch", sagt Schwindt. Was im Kopf des Mannes vor sich gegangen sein muss, das k├Ânne er sich nicht erkl├Ąren.

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Von Antje Hildebrandt
K├Ânigs Wusterhausen

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