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Berlin will einheitliche Regeln f├╝r Kontaktverfolgung

Von dpa
18.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Franziska Giffey
Franziska Giffey (r), B├╝rgermeisterin von Berlin, und Ulrike Gote, Berliner Senatorin f├╝r Gesundheit und Wissenschaft. (Quelle: Fabian Sommer/dpa/dpa-bilder)
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Angesichts der Omikron-Welle und chronisch ├╝berlasteter Gesundheits├Ąmter dringt Berlins Regierende B├╝rgermeisterin Franziska Giffey auf neue Regeln f├╝r die Kontaktnachverfolgung nach best├Ątigten Corona-Infektionen. "Bei Inzidenzen von um die 1000 in einigen Gebieten der Stadt und dar├╝ber hinaus ist es notwendig, sich anzusehen, in welcher Form die Kontaktnachverfolgung auch mit neuen Ans├Ątzen arbeiten kann", sagte die SPD-Politikerin am Dienstag nach einer Senatssitzung.

Gekl├Ąrt werden m├╝sse, an welchen Stellen eine Kontaktnachverfolgung noch sinnvoll ist, damit Gesundheits├Ąmter "fokussierter arbeiten" und entlastet werden k├Ânnten. "Und es ist wichtig, dass es dazu eine Debatte auf Bundesebene gibt", so Giffey. Denn einheitliche Regelungen seien hier sinnvoll. Deshalb werde sie das Thema bei der n├Ąchsten Ministerpr├Ąsidentenkonferenz (MPK) am kommenden Montag (24. Januar) ansprechen, betonte Giffey.

Dort wolle sie mit ihren L├Ąnderkolleginnen und -kollegen sowie dem Bund auch ├╝ber einheitliche Regeln beraten, an welcher Stelle k├╝nftig noch welcher Corona-Test n├Âtig sei. Berlin will nach den Worten Giffeys sowie von Gesundheitssenatorin Ulrike Gote (Gr├╝ne) erreichen, dass dort, wo es sinnvoll und m├Âglich ist, qualifizierte Schnelltests die PCR-Tests ersetzen. Das soll etwa f├╝r das Freitesten aus der Isolation f├╝r Infizierte und aus der Quarant├Ąne f├╝r Kontaktpersonen gelten. Lediglich bei Besch├Ąftigten etwa im Gesundheitswesen und Menschen ├╝ber 60 soll demnach noch ein PCR-Test f├Ąllig werden.

In einem am Montag bekanntgewordenen Antrag Berlins f├╝r die Gesundheitsministerkonferenz (GMK) ist auch die Rede davon, bei Menschen mit einer symptomfreien Corona-Infektion nach einem positiven Schnelltest auf einen PCR-Test als Best├Ątigung zu verzichten. Auch wenn die Corona-Warn-App auf Rot springt, soll k├╝nftig nur noch ein Schnelltest erfolgen. Hintergrund des Vorsto├čes sind in erster Linie Laborkapazit├Ąten, die wegen des gestiegenen Testbedarfs an ihre Grenzen sto├čen.

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