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Hertha-Fans stören Training: Polizei muss nicht eingreifen

Von dpa
23.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Training Hertha BSC
Spieler absolvieren eine Trainingseinheit. (Quelle: Andreas Gora/dpa/Archivbild/dpa-bilder)
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Beim Training des Fußball-Bundesligisten Hertha BSC ist es am Samstag zu einem Zwischenfall mit einer grĂ¶ĂŸeren Anzahl von Fans gekommen. "Wir können grundsĂ€tzlich den Unmut der Fans verstehen. Die Art und Weise wiederum, wie sie dies vorgetragen haben, nicht. Das ist auch klar", sagte Hertha-Sportdirektor Arne Friedrich am Sonntagabend dem Streamingdienst DAZN kurz vor dem Anpfiff zur Partie gegen Bayern MĂŒnchen.

Der Hauptstadtclub hatte der "Bild"-Zeitung nach dem Vorfall mitgeteilt, dass "eine Gruppe von Fans aus der organisierten Fanszene beim nicht-öffentlichen Training war". Sie habe das GelĂ€nde in der NĂ€he des Olympiastadions "geordnet wieder verlassen, nachdem sie der Mannschaft ihre Botschaft ĂŒbermittelt haben".

Ein Sprecher der Berliner Polizei bestĂ€tigte dem Fernsehsender RBB eine verbale Auseinandersetzung mit etwa 80 Personen. Demnach hĂ€tte die Personengruppe bei der Einheit, die einen Tag vor dem Heimspiel gegen die MĂŒnchner eigentlich unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand, auch den Platz betreten. Lautstark hĂ€tten die AnhĂ€nger der Hertha ihren Unmut und ihre Unzufriedenheit mitgeteilt. Die Polizei wurde zwar gerufen, musste aber nicht eingreifen. Einige Spieler sowie Trainer Tayfun Korkut sollen von den vermeintlichen Ultras auch direkt angesprochen worden sein.

Am Mittwoch war Hertha im DFB-Pokal durch ein 2:3 gegen Stadtrivale 1. FC Union ausgeschieden und spielt auch als 13. in der Bundesliga weit unter den Erwartungen. Nach dem Aus im Achtelfinale war zuletzt am TrainingsgelĂ€nde bereits ein großes Plakat mit der Aufschrift "SCHANDE!" an einem Zaun aufgetaucht.

"Es ist, wie es ist. Wir habe es in unserer eigenen Hand. Wir mĂŒssen besser Fußball spielen", meinte Friedrich. "Wir können Spiele verlieren, die Art und Weise muss aber passen."

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