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FußgĂ€ngerverband sieht in Berlin noch viel zu tun

Von dpa
Aktualisiert am 27.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Menschen am Alexanderplatz in Berlin (Symbolbild): FußgĂ€ngerwege sollen PrioritĂ€t haben.
Menschen am Alexanderplatz in Berlin (Symbolbild): FußgĂ€ngerwege sollen PrioritĂ€t haben. (Quelle: Zoonar/imago-images-bilder)
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Trotz neuer MobilitĂ€tsgesetze weist der FußgĂ€ngerverband Berlin auf MĂ€ngel und Sicherheitsprobleme auf Gehwegen hin. Auch die grĂŒne Verkehrswende sei daran schuld.

Aus Sicht des FußgĂ€ngerverbands gibt es in Berlin auch ein Jahr nach dem Beschluss des Fußverkehrsgesetzes noch viel zu tun. Das Vorstandsmitglied bei Fuss e.V. Thomas Klein wies auf den schlechten Zustand vieler Gehwege hin. "Auf die Instandhaltung muss viel mehr Wert gelegt werden, es gibt immer wieder UnfĂ€lle. Am stĂ€rksten betroffen sind Ältere und Menschen mit Behinderungen", sagte Klein am Donnerstag.

Verbandssprecher Roland Stimpel bemĂ€ngelte, Planungen fĂŒr den Ausbau des Radwegenetzes fĂŒhrten hĂ€ufig zu Verschlechterungen fĂŒr FußgĂ€nger. Beispielsweise fĂŒhrten Radrouten durch FußgĂ€ngerzonen oder durch Tunnel zu S-Bahnhöfen. Gute Bedingungen fĂŒr Radfahrer seien richtig, sagte Stimpel. "Aber zulasten des Gehens darf es nicht sein." Der Verein wolle weiter Druck machen und das Thema immer wieder in Erinnerung rufen. "Wir sind optimistisch, dass das Gehen einen Aufschwung erlebt", sagte Stimpel. "Es gibt immer mehr Ältere, und auch der Klimaschutz verlangt eine Umstellung im Verkehr."

Verkehrsgesetze in Berlin werden nur langsam umgesetzt

Vor einem Jahr war das Berliner MobilitĂ€tsgesetz um einen Abschnitt zum Fußverkehr ergĂ€nzt worden - bisher ist das nach Angaben der Senatsverwaltung fĂŒr Verkehr bundesweit einmalig. Das Ziel des Senats war, unter anderem die Verkehrssicherheit, Barrierefreiheit und den Komfort fĂŒr FußgĂ€nger zu verbessern.

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"Die Umsetzung steht und fĂ€llt natĂŒrlich damit, dass Personal da ist", sagte Vorstandsmitglied Elfi Jantzen. "Und da streiten sich mal wieder die Bezirke und das Land Berlin, wer es bezahlen soll und wer zustĂ€ndig ist." Auch Planungen von Fußverkehrsprojekten dauerten zu lange, weil Senat und Bezirke die Verantwortung hin- und herschieben wĂŒrden. "Die ZustĂ€ndigkeiten und die Finanzierung mĂŒssen schnell klar geregelt und gesichert werden", sagte Jantzen.

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