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Angreifer ersticht Mann vor Augen der Polizei – lebenslange Haft

Von dpa
Aktualisiert am 28.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Ein Fahrzeug der Polizei mit Blaulicht (Symbolbild): Der Richter ging von einer heimtĂŒckischen Attacke aus.
Ein Fahrzeug der Polizei mit Blaulicht (Symbolbild): Der Richter ging von einer heimtĂŒckischen Attacke aus. (Quelle: Sabine Gudath/imago-images-bilder)
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WĂ€hrend Polizisten einen Mann befragten, stach ein Unbeteiligter zu. FĂŒr den Mord muss der 38-JĂ€hrige jetzt

Nach einem tödlichen Messerangriff vor den Augen von mehreren Polizisten ist ein 38-JĂ€hriger zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Das Berliner Landgericht sprach den Angeklagten am Freitag des Mordes schuldig. Er habe einen 31 Jahre alten Mann in einem Familienstreit heimtĂŒckisch attackiert, begrĂŒndete der Vorsitzende Richter.

PolizeikrĂ€fte hĂ€tten das Opfer gerade wegen einer vorherigen PrĂŒgelei befragen wollen, als der Angeklagte plötzlich und mit großer Wucht zugestochen habe. Der 31-JĂ€hrige war kurze Zeit spĂ€ter in einem Krankenhaus gestorben. Das Urteil ist noch nicht rechtskrĂ€ftig.

Berlin: Angeklagter beobachtet SchlÀgerei und sticht zu

ZunĂ€chst war es im Juni 2021 nach Überzeugung des Gerichts in der Badstraße in Berlin-Gesundbrunnen zu einer Rangelei zwischen zwei BrĂŒdern des Angeklagten und dem 31-JĂ€hrigen gekommen. Der Angeklagte, der in einem CafĂ© gesessen habe und auf die SchlĂ€gerei aufmerksam gemacht worden sei, habe sich mit einem Messer bewaffnet, hieß es weiter im Urteil.

"Schnellen Schrittes" sei er auf das Opfer zugelaufen und habe "in Tötungsabsicht in den Hals gestochen". Ein Polizeibeamter schilderte, der Angreifer sei plötzlich von hinten gekommen.

Angeklagter dementiert Tötungsabsicht

Die Familien der MĂ€nner seien verschwĂ€gert, hieß es im Prozess. Im Vorfeld der Tat habe es ĂŒber Wochen hinweg Auseinandersetzungen wegen einer Ehekrise gegeben, die einen Bruder des 38-JĂ€hrigen betroffen habe. Bei einem Treffen habe der Angeklagte das spĂ€tere Opfer bereits bedroht, stand fĂŒr das Gericht fest.

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Der 38-JÀhrige, dessen Staatsangehörigkeit ungeklÀrt ist, soll bei seiner Festnahme erklÀrt haben, er habe den Mann durch einen Stich in den Arm oder die Schulter verletzen, aber nicht töten wollen. Aus Versehen habe er in den Hals getroffen. Das Opfer habe ihn und seine gesamte Familie wiederholt beleidigt und bedroht.

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Mit dem Urteil folgte das Gericht im Wesentlichen den AntrĂ€gen der StaatsanwĂ€ltin sowie der AnwĂ€lte der Nebenklage. Der Verteidiger hatte auf einen Schuldspruch wegen Totschlags plĂ€diert. Zudem sei bei der Strafhöhe eine erheblich verminderte SchuldfĂ€higkeit mildernd zu berĂŒcksichtigen, verlangte er. Es handele sich um eine Affekttat. Einen konkreten Antrag stellte der Anwalt nicht. Er kĂŒndigte bereits Revision an.

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