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Bushido-Prozess in Berlin: Gefährlicher Zeuge darf nicht einreisen


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Gefährlicher Zeuge im Bushido-Prozess darf nicht einreisen

Von t-online, pb

14.02.2022Lesedauer: 2 Min.
Arafat Abou-Chaker in Berlin (Archivfoto): Gegen ihn läuft in der Haupststadt seit dem Sommer ein Prozess.
Arafat Abou-Chaker in Berlin (Archivfoto): Gegen ihn läuft in der Haupststadt seit dem Sommer ein Prozess. (Quelle: Olaf Wagner/imago-images-bilder)
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Im Prozess um Bushidos Ex-Geschäftspartner stockt es: Ein wichtiger Zeuge kann nicht

Der Prozess um einen früheren Geschäftspartner des Berliner Rapper Bushidos steht mal wieder vor einem Problem: Der als Zeuge geladene Veysel K., der im März 2021 in die Türkei abgeschoben worden war, darf nicht in Berlin vor Gericht erscheinen.

Der Grund: Das Berliner Landeskriminalamt hält K. für zu gefährlich. Die Ermittler gehen davon aus, dass er bei einer erneuten Einreise nach Deutschland wieder Straftaten begehen könne. Das Gericht hatte die Einreise von K. beantragt, an vier Verhandlungstagen hätte K. ab dem 14. März vernommen werden sollen.

Daher wurde K.s Antrag auf Betretenserlaubnis abgelehnt, wie die Berliner "Morgenpost" und die "B.Z." berichten. Der 41-Jährige ist den Berichten zufolge in der Berliner Unterwelt auch als "Vollstrecker der Clans" und "Mann fürs Grobe" bekannt. Ob die Vernehmung des Schwerkriminellen auf einem anderen Wege erfolgen soll, ist den Berichten zufolge bislang unklar.

Bushido-Prozess in Berlin: Zeuge wurde nach Schießereien abgeschoben

Veysel K. stand als Jugendlicher erstmals vor Gericht, er soll in den vergangenen Jahren an mehreren Schießereien zwischen arabischen Clans in Berlin beteiligt gewesen sein. 2020 kam er schwer verletzt nach einer Schießerei in einem illegalen Glücksspielkeller erst ins Krankenhaus, und dann in Untersuchungshaft. Später wurde er abgeschoben, seine Schüsse bei der Auseinandersetzung in dem Keller seien reine "Notwehr" gewesen.

Der Rapper Bushido (Archivbild): Er befindet sich in einem Rechtsstreit mit seinem ehemaligen Geschäftspartner.
Der Rapper Bushido (Archivbild): Er befindet sich in einem Rechtsstreit mit seinem ehemaligen Geschäftspartner. (Quelle: Horst Galuschka/imago-images-bilder)

Seit dem Sommer 2020 läuft vor dem Berliner Landgericht ein Prozess gegen Arafat Abou-Chaker. Der frühere Geschäftspartner von Bushido ist wegen Freiheitsberaubung, versuchter schwerer räuberische Erpressung, Nötigung, gefährliche Körperverletzung und Beleidigung angeklagt.

Seine Brüder sollen Mittäter gewesen sein. Die Anklage basiert im Wesentlichen auf den Aussagen des Rappers, mit bürgerlichem Namen Anis Mohamed Ferchichi, und seiner Ehefrau Anna-Maria Ferchichi.

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Verwendete Quellen
  • bz-berlin.de: "Clan-Prozess: Einreise-Verbot für Bushidos gefährlichsten Zeugen!"
  • morgenpost.de: "Bushido-Prozess: Straftäter Veysel K. darf nicht nach Berlin"
  • Mit Informationen der Nachrichtenagentur dpa
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Von Jannik Läkamp
Arafat Abou-ChakerBushidoDeutschlandTürkei

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