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Betrug als Getränkelieferant: 38-Jähriger legt Geständnis ab

Von dpa
22.03.2022Lesedauer: 2 Min.
Justitia
Eine Statue der Justitia steht mit Waage und Schwert in der Hand. (Quelle: Arne Dedert/dpa/Symbolbild/dpa-bilder)
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Nach einer Betrugsserie als Getränkelieferant steht ein 38-Jähriger vor dem Amtsgericht Berlin-Tiergarten. Der Angeklagte soll in etwa 40 Fällen vor allem ältere Menschen in deren Wohnungen aufgesucht und getäuscht haben. Unter einem Vorwand sei er jeweils an EC-Karten der Opfer gelangt, habe diese durch ein mitgeführtes Lesegerät gezogen und unberechtigt Geldbeträge erlangt, so die Anklage. Ein Schaden von rund 80.000 Euro sei entstanden. Der Verteidiger erklärte für seinen Mandanten nach einem Verständigungsgespräch am Dienstag zu Prozessbeginn, die Vorwürfe träfen zu.

Dem gelernten Kaufmann werden in acht Anklagen mutmaßliche Taten in der Zeit von Ende 2018 bis Oktober 2021 zur Last gelegt. So habe er in einem Fall einer Seniorin vorgegaukelt, er benötige für die Erstellung eines Kundenkontos ihre EC-Karte. Anschließend habe er die Karte mehrfach durch ein Lesegerät gezogen und Abbuchungen in Höhe von insgesamt 2000 Euro zu Gunsten seiner Firma vorgenommen.

In anderen Fällen hatte er laut Anklage als Getränkelieferant angebliche Gutscheine überbracht oder Probepakete angeboten. Er habe den Geprellten jeweils vorgetäuscht, er benötige ihre EC-Karte zur Aktivierung des Angebots. Im August 2021 habe er für sechs Flaschen Saft vom Bankkonto einer Seniorin 2000 Euro abgebucht.

Der vorbestrafte Mann soll zudem Überweisungsträger gefälscht und versucht haben, Geldbeträge zu ergaunern. In einer weiteren Anklage wird ihm vorgeworfen, gegenüber dem Finanzamt eine falsche eidesstattliche Versicherung abgegeben zu haben. Zudem soll er am Steuer eines Autos gesessen haben, obwohl er keine Fahrerlaubnis besitzt.

Zwei weitere Anklagen, in denen es um mutmaßliche Betrugstaten von 2015 und 2018 geht, wurden nach einem Verständigungsgespräch zwischen den Prozessbeteiligten eingestellt. Das Gericht hat dem Angeklagten im Fall eines Geständnisses eine Haftstrafe von maximal drei Jahren und acht Monaten in Aussicht gestellt. Wann es zu einem Urteil kommt, blieb zunächst offen.

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