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AfD-Chef Chrupalla: Ausscheiden aus Landtag Enttäuschung


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AfD-Chef Chrupalla: Ausscheiden aus Landtag Enttäuschung

Von dpa
09.05.2022Lesedauer: 2 Min.
AfD
Jörg Nobis (l) und Tino Chrupalla (r) stehen nach Bekanntgabe erster Prognosen zusammen. (Quelle: Marcus Brandt/dpa/dpa-bilder)
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AfD-Chef Tino Chrupalla hat das Ausscheiden seiner Partei aus dem Landtag in Schleswig-Holstein als Enttäuschung bezeichnet, sieht darin zugleich aber "nichts Ungewöhnliches". "Das ist natürlich eine Enttäuschung, wenngleich es zum politischen Alltag dazugehört, dass man auch mal eine Niederlage einstecken muss", sagte er am Montag der Deutschen Presse-Agentur. "Das ist jetzt das erste Mal und für kleinere Parteien auch nichts Ungewöhnliches", fügte er hinzu. Bei einem Wahlergebnis von 5,9 Prozent vor fünf Jahren habe es "wenig Puffer" gegeben, dass man bei leichten Verlusten aus dem Parlament auch wieder rausfallen könne.

Die AfD war nach ihrer Gründung 2013 nach und nach in alle deutschen Landesparlamente eingezogen. Bei der Landtagswahl im Norden scheiterte sie am Sonntag laut vorläufigem Ergebnis mit 4,4 Prozent an der Fünf-Prozent-Hürde und wurde damit erstmals wieder aus einem Landtag herausgewählt.

Chrupalla sagte zu möglichen Ursachen: "Die Unterscheidbarkeit zur CDU und FDP hat gefehlt." Man müsse klarer machen, was die Alternative sei. "Das haben auch die Wähler gezeigt. Die wollen keine neue CDU haben. Es geht nicht darum, ob man das als Mitte-Kurs bezeichnet. Wenn man einfach nicht unterscheidbar ist, dann wird man so wahrgenommen."

Mit Blick auf den kommenden Sonntag, wo im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen ebenfalls ein neuer Landtag gewählt wird, zeigte sich der AfD-Chef optimistisch: Schleswig-Holstein sei eine reine Personen-Wahl gewesen mit großer Zufriedenheit mit der Landesregierung und dem Ministerpräsidenten. "In NRW sieht das ein bisschen anders aus. Da greifen Themen wie Wohnungsnot, Inflation und Clankriminalität viel eher und darauf werden wir uns im Wahlkampf in den nächsten Tagen konzentrieren."

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