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"Spannung tut uns gut": Viktoria will siegen und muss hoffen

Von dpa
13.05.2022Lesedauer: 2 Min.
Fu├čb├Ąlle
Fu├čb├Ąlle liegen im Tor. (Quelle: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild/dpa-bilder)
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Viktoria Berlin schwebt zum Saisonfinale in der dritten Fu├čball-Liga zwischen Siegdruck und Hoffnung. "Wir m├╝ssen unser Spiel gewinnen und auch Duisburg muss in Verl gewinnen. Die erste Priorit├Ąt ist aber, dass wir gewinnen", sagte Au├čenspieler Lukas Pinckert im Hinblick auf das spannende Saisonfinale im Heimspiel gegen den SV Meppen am Samstag (13.30 Uhr/Magentasport), "diese Spannung tut uns gut. Dadurch will man noch mehr gewinnen."

Der Aufsteiger aus der Hauptstadt kann mit einem Sieg ├╝ber die Emsl├Ąnder auf 40 Punkte kommen. Der einzig verbliebene Abstiegs-Konkurrent SC Verl hat vor seinem abschlie├čenden Heimspiel gegen den MSV Duisburg 39 Z├Ąhler auf dem Konto und die um sieben Tore bessere Tordifferenz. Drei eigene Punkte und eine Verler Niederlage m├╝ssen zusammenkommen, sofern Viktoria bei einem Remis von Verl nicht ein Kantersieg gelingt.

Im Saisonendspurt hatten die Berliner den Punktevorsprung gegen├╝ber den Ostwestfalen aus der Hand gegeben und waren am vergangenen Wochenende auf den ersten Abstiegsplatz gerutscht. "Bestimmt ├Ąrgert man sich dar├╝ber, Punkte verschenkt zu haben. Aber das k├Ânnen wir leider nicht mehr ├Ąndern", sagte der 22-J├Ąhrige, der als Drittliga-Neuling gemeinsam mit Verteidiger Jakob Lewald die meisten Spiele innerhalb des Teams absolvierte. "Ich bin auf jeden Fall stolz ├╝ber das Vertrauen vom Verein, in jedem Spiel zu spielen, in dem man einsetzbar war. Daf├╝r habe ich auch in der Jugend viel gearbeitet", sagte der vor der Saison von der zweiten Mannschaft des Hamburger SV gekommene Pinckert.

Auch wenn Viktoria-Trainer Farat Toku, der den Meppener 3:2-Sieg am vergangenen Samstag gegen Aufsteiger Eintracht Braunschweig live mitverfolgt hatte, nur von einer minimalen Chance spricht, hofft Pinckert auf einen Verbleib in der dritten Liga: "Viktoria ist angekommen und kann sich auch etablieren. Wir geben alles, dass der Umweg ├╝ber die Regionalliga dabei nicht gegangen werden muss." Pinckert selbst hat seine erste Profispielzeit Lust auf mehr gemacht: "Wenn man mal dritte Liga gespielt hat, m├Âchte man gerne da weiter spielen - oder h├Âher."

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