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Warnstreiks drohen: Verdi und Hafenbetriebe setzen Tarifgespräche fort


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Warnstreiks drohen: Verdi und Hafenbetriebe setzen Tarifgespräche fort

Von dpa
22.08.2022Lesedauer: 1 Min.
Beschäftigte mit protestieren bei einem Warnstreik vor dem Container Terminal Burchardkai der HHLA (Hamburger Hafen und Logistik AG).
Beschäftigte mit protestieren bei einem Warnstreik vor dem Container Terminal Burchardkai der HHLA (Hamburger Hafen und Logistik AG). (Quelle: dpa/Christian Charisius)
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Der Tarifkonflikt zwischen der Gewerkschaft Verdi und den Seehafenbetrieben geht in die nächste Runde. Verhandelt wird in Bremen.

Im Tarifkonflikt um die Löhne von Hafenarbeitern ringen die Gewerkschaft Verdi und die Seehafenbetriebe seit dem Vormittag in Bremen abermals um eine Lösung. Es ist bereits die zehnte Verhandlungsrunde. Sollte auch sie ohne Ergebnis bleiben, wären wieder Warnstreiks möglich, die in den großen Nordseehäfen erneut den Güter- und Containerumschlag lahmlegen dürften.

Beide Seiten haben zuvor ihren Einigungswillen bekundet, lagen in der Einschätzung des Verhandlungsstandes aber auseinander. Während der Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) nach der neunten Runde vor knapp zwei Wochen von Annäherungen sprach, hatte sich Verdi-Verhandlungsführerin Maya Schwiegershausen-Güth "enttäuscht über die geringe Annäherung" geäußert.

Am Freitag forderte sie vom ZDS abermals ein verbessertes Angebot. Es liege nun an den Arbeitgebern, ob es zu einem Verhandlungsergebnis komme.

Verdi beharrt auf Sicherung der Reallöhne

In dem festgefahrenen Streit beharrt Verdi angesichts der hohen Inflation auf einer Sicherung der Reallöhne für alle Beschäftigten über die gesamte Laufzeit eines Tarifabschlusses. Während Verdi einen 12-monatigen Tarifvertrag favorisiert, haben die Arbeitgeber zuletzt ein als "final" bezeichnetes Angebot über 24 Monate vorgelegt.

Im Kern dreht sich der Konflikt nun darum, nach welchen Kriterien und mit welchen Mechanismen der Abschluss im zweiten Laufzeitjahr nachträglich angepasst werden kann, wenn die Inflation hoch bleibt.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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