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Gefährliche Tiere in der Nordsee: Diese giftigen Tiere sind hier heimisch


Raupen, Zecken, Fische und Co.
Diese gefährlichen Tiere gibt es an der Nordseeküste

Von t-online, kg

Aktualisiert am 09.12.2023Lesedauer: 2 Min.
Petermännchen: Der Giftfisch vergräbt sich im Sand.Vergrößern des BildesPetermännchen: Der Giftfisch vergräbt sich im Sand. (Quelle: Wolfgang Rung/dpa-bilder)
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Giftige Tiere gibt es nur in den Tropen? Falsch, auch am Nordsee-Strand tummeln sich gefährliche Arten, die sogar lebensbedrohlich für den Menschen sein können.

So richtig gefährlich sieht er ja nicht aus, der Trachinus draco: oben hellgrün, unten dunkelgrün, die Seiten bläulich gemasert und mit einem stattlichen Unterbiss. Doch wer auf den Fisch mit dem niedlichen Namen Petermännchen tritt, lernt seinen Stachel kennen. Und das kann gefährlich werden. Starke Schmerzen, Schwellungen, Fieber, Brechreiz, Atemprobleme, Kreislaufkollaps oder Lähmungen sind möglich, wenn das Toxin über den Giftstachel in den Körper gelangt. In seltenen Fällen kann es zu einem allergischen Schock oder Herzstillstand kommen.

Das Petermännchen verbringt die Sommermonate tagsüber damit, im lockeren Sand, also in Ufernähe, bis zu den Augen eingegraben auf Beute zu warten. Jährlich werden 30 bis 40 Personen pro Saison an der Nord- und Ostsee von der "Kreuzotter des Meeres" gestochen. Damit zählt der Fisch zu den gefährlichsten in ganz Europa. Doch es gibt noch andere Tiere an der See, vor denen sich Urlauber schützen sollten.

Gefährliche Raupe auf Nordsee-Inseln

Die Raupe des Goldafters sorgt aktuell für Ärger auf den Inseln Helgoland und Wangerooge. Die haarigen Tierchen werden etwa 35 bis 40 Millimeter lang und sind grauschwarz gefärbt, mit einem rostroten Hinterteil – daher auch der Name. Und ihre buschigen Haare sind nicht ungefährlich: Hautreizungen oder allergische Reaktionen sind möglich. Auch die Nester der Tiere lösen Reizungen der Haut und der Atemwege aus.

Daher sind die Gärtner der Inselverwaltung auf Helgoland nun unterwegs, um die Nester der Tiere abzusammeln. "Die Raupen bitte nicht anfassen oder auf die Hand nehmen. Geben Sie dies bitte auch an Ihre Kinder weiter!", heißt es in einer Meldung der Inselverwaltung.

Gefährliche Zeckenart im Norden nachgewiesen

Die gute Nachricht: An Deutschlands Nordseeküste gibt es ansonsten keine anderen giftigen Tiere. Allerdings könnte sich das ändern. So wurde die für Menschen gefährliche Zeckenart "Hyalomma marginatum" im Kreis Rendsburg nachgewiesen. Das Tier ist fünfmal so groß wie einheimische Zecken und kann das Krim-Kongo-Virus übertragen. Todesfälle gab es laut den "Lübecker Nachrichten" bereits in der Türkei.

"Seit einigen Jahren sind einzelne solcher Zecken auch in mehreren Bundesländern nachgewiesen worden", sagte Zeckenforscher Peter Hagedorn vom Robert Koch-Institut zu den "Lübecker Nachrichten". "Im vergangenen Jahr hatten wir 19 Fälle. Keine der untersuchten Zecken trug allerdings das Krim-Kongo-Virus in sich."

Die einheimische Zecke, die als Hauptüberträger von Hirnhautentzündung (FSME) gilt, war bislang ein süddeutsches Problem. Inzwischen ist auch das Emsland als Risikogebiet gemeldet, nachdem es Erkrankungsfälle gegeben hatte.

Verwendete Quellen
  • dpa-Meldung "Giftfisch Petermännchen sticht an Küste häufiger zu" vom 24. August 2020
  • helgoland.de: Goldafter - WARNUNG
  • ln.de: Diese gefährlichen Tiere leben in Schleswig-Holstein
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