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Mega-Pipeline von EWE: Millionen-Projekt geht an den Start – Gas fließt


Millionenprojekt im Norden
Mega-Pipeline endlich mit Flüssiggas gefüllt

Von dpa-video, stk

Aktualisiert am 30.01.2024Lesedauer: 2 Min.
Letzte Schweißnaht bei LNG-AnbindungspipelineVergrößern des BildesLetzte Schweißnaht für die Pipeline des LNG-Terminals in Wilhelmshaven (Archivfoto): EWE hat sich das Projekt etwa 220 Millionen Euro kosten lassen. (Quelle: Sina Schuldt/dpa/dpa-bilder)
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Es ist vollbracht: Die etwa 70 Kilometer lange Pipeline von der Küste nach Leer führt endlich Flüssiggas. Damit soll Deutschlands Energiesicherheit gestärkt werden.

Der Energieversorger EWE aus Oldenburg hat eine neue Pipeline zur Beförderung von Flüssigerdgas (LNG) im Nordwesten Niedersachsens in Betrieb genommen. Nach einem erfolgreichen Test ist die Pipeline nun regulär in Betrieb, wie ein Sprecher von EWE am Montag bestätigte. Die Tochtergesellschaft GTG Nord, als Ferngasnetzbetreiber, hat die Pipeline an das deutsche Gasnetz angeschlossen.

Mit der rund 70 Kilometer langen Pipeline kann EWE das Flüssiggas, das in Wilhelmshaven angelandet und ins Gasförmige umgewandelt wurde, zu seinen bestehenden Erdgasspeichern bei Jemgum im Landkreis Leer transportieren, was zur Energiesicherheit Deutschlands beitrage. Die letzte symbolische Schweißnaht wurde im Dezember fertiggestellt.

Pipeline kann vier Millionen Haushalte versorgen

Die Kapazität der Pipeline beträgt bis zu sechs Milliarden Kubikmeter Erdgas pro Jahr, was ausreiche, um bis zu vier Millionen Haushalte zu versorgen. Zukünftig ist geplant, dass die Pipeline auch grünen Wasserstoff transportiert, der aus erneuerbaren Energien hergestellt wird. Die Route der Leitung führt durch die Landkreise Friesland, Ammerland und Leer.

Stefan Dohler, Vorstandsvorsitzender von EWE, betonte, dass der Bau der Pipeline in einer "enorm kurzen Zeit" ein Kraftakt gewesen sei. Die Inbetriebnahme der Pipeline und die Bereitstellung von Transportkapazitäten markierten einen wichtigen Schritt hin zu einer zuverlässigen und nachhaltigen Energieversorgung, so Dohler. Die Pipeline wurde in rund neun Monaten errichtet, wobei das zügige Bauvorhaben durch das LNG-Beschleunigungsgesetz des Bundes ermöglicht wurde.

Um das Projekt zu verwirklichen, mussten unter anderem etwa 4.500 Stahlrohre in die Erde gelassen und dort verankert werden. EWE habe für die Leitung rund 200 Millionen Euro in die Hand genommen, hieß es im Juni 2023.

Verwendete Quellen
  • Artikel von t-online
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