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Mysteriöser Mord in Bremen: Streit um 1.000 Euro? Polizei findet Leichenteile

Streit um 1.000 Euro?  

Polizei findet Leichenteile nach mutmaßlichem Mord

09.11.2021, 13:59 Uhr | t-online, mtt, LKA

Mysteriöser Mord in Bremen: Streit um 1.000 Euro? Polizei findet Leichenteile. Beamte drehen einen Bohrer ins Erdreich, zuvor hat ein Bagger Erde weggeschaufelt: In der vergangenen Woche hat die Polizei auf einem Feld bei Posthausen nach einer männlichen Leiche gesucht. (Quelle: NonstopNews)

Beamte drehen einen Bohrer ins Erdreich, zuvor hat ein Bagger Erde weggeschaufelt: In der vergangenen Woche hat die Polizei auf einem Feld bei Posthausen nach einer männlichen Leiche gesucht. (Quelle: NonstopNews)

Beamte haben auf der Suche nach einer Leiche einen Acker in Niedersachsen umgegraben und ist fündig geworden. Drei Verdächtige sitzen in U-Haft. Sie sollen einen 46-jährigen Bremer im Streit ermordet haben.

In Posthausen bei Bremen haben Beamte der Polizei Leichenteile gefunden. Das teilte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft  laut "buten un binnen" mit. Auf der Suche nach der Leiche eines 46-Jährigen suchte die Polizei mit Baggern, Bohrern, Metalldetektoren und Hunden Teile eines Feldes nahe der A1 bei Posthausen im niedersächsischen Landkreis Verden ab. 

Der 46-jährge Mann war im November 2020 als vermisst gemeldet worden. Inzwischen gehen Polizei und Staatsanwaltschaft davon aus, dass er getötet wurde. Bei der gefundenen Leiche könnte es sich nun um den Gesuchten handeln. "Die Vermutung geht dahin, aber Gewissheit kann nur noch eine DNA-Untersuchung bringen", so Sprecher Frank Passade gegenüber "buten un binnen".

Vermisster aus Bremen: Neue Spur führte zu Trio – Tod nach Streit?

Unter Verdacht des gemeinschaftlichen Mordes stehen drei Männer aus Bremen. Sie sollen ihr Opfer nach derzeitigem Stand der Ermittlungen im April 2020 in der Bremer Neustadt getötet haben. Zwischen ihnen und dem Opfer soll es zu einem Streit gekommen sein, berichtet "buten un binnen".

Die drei Beschuldigten sollen laut Staatsanwaltschaft versucht haben, 1.000 Euro von dem Opfer zu bekommen. Die Polizei vermute nun, dass der 46-Jährige im Rahmen dieses Streits getötet worden sei.

"Zusammen brachten die Tatverdächtigen vermutlich den Leichnam nach Niedersachsen und vergruben ihn", heißt es in einer Mitteilung der Polizei weiter. "Erst im September dieses Jahres führte eine neue Spur auf das Trio."

Verdächtige sollen Mieter des Mannes gewesen sein

Dem Opfer sollen in der Bremer-Neustadt mehrere Wohnungen gehört haben, berichtet "buten un binnen" weiter. Zwei der Tatverdächtigen sollen seine Mieter gewesen sein. Die Verdächtigen sollen nach dem mutmaßlichen Mord mit dem Handy des Mannes Nachrichten an seine Angehörigen verschickt haben. Deshalb wurde er erst ein halbes Jahr nach der mutmaßlichen Tat als vermisst gemeldet.

Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um Männer im Alter von 31, 38 und 40 Jahren. Gegen den 31-Jährigen wurde bereits am 16. Oktober Untersuchungshaftbefehl erlassen, seine beiden mutmaßlichen Mittäter wurden vergangenen Samstag festgenommen. Alle drei befinden sich laut Polizei derzeit in U-Haft.

Weshalb BKA-Experten an der Suche nach der Leiche beteiligt waren, ist im Augenblick unklar. Die "Kreiszeitung" berichtet unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft, dass auf dem Acker in Posthausen in der vergangenen Woche keine Leiche gefunden wurde.

Verwendete Quellen:

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