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Riesa: Mädchen (12) greift Mitschüler mit Messer an


Bluttat im Klassenzimmer
Zwölfjährige greift Mitschüler mit Messer an

Von t-online, mtt

Aktualisiert am 04.01.2023Lesedauer: 1 Min.
Blaulichteinsatz (Symbolfoto): Mitschüler und Lehrerin mussten in Riesa von Polizeipsychologen betreut werden.Vergrößern des BildesBlaulichteinsatz (Symbolfoto): Mitschüler und Lehrerin mussten in Riesa von Polizeipsychologen betreut werden. (Quelle: Drofitsch/Eibner-Pressefoto/imago-images-bilder)
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In einer Oberschule in Riesa hat es eine heftige Auseinandersetzung zwischen Kindern gegeben. Ein Mädchen verletzte einen Mitschüler.

Am frühen Mittwochmorgen ist ein zwölfjähriges Mädchen noch vor Unterrichtsbeginn mit einem Messer auf einen gleichaltrigen Mitschüler losgegangen. Die Attacke fand um kurz vor 8 Uhr in einem Klassenraum der Oberschule am Merzdorfer Park in Riesa statt.

Wie ein Sprecher der Polizei Dresden gegenüber t-online sagte, erlitt der Junge Verletzungen. Nach ersten Informationen seien diese aber nicht lebensbedrohlich. Das Kind sei in ein Krankenhaus gebracht worden.

Die Lehrerin sowie zwei Mitschülerinnen erlitten einen Schock. Psychologen des Kriseninterventionsteams der sächsischen Polizei kümmerten sich um die Betroffenen.

Mädchen ist als Zwölfjährige nicht strafmündig

Zu der Frage des möglichen Motivs für den Angriff werde sich die Polizei nicht äußern, sagte der Sprecher. Auch woher die Schülerin das Messer hatte, würden die Beamten nicht bekannt geben. "Es gilt das besondere schutzwürdige Interesse von Kindern und Jugendlichen zu beachten", erklärte der Polizeisprecher. Daher würden die Beamten zu diesen und weiteren Details schweigen.

Was nun mit der Schülerin geschieht, ist unklar. Sicher ist: Das Mädchen ist als Zwölfjährige nicht strafmündig. Die Staatsanwaltschaft wird daher zwar ein Verfahren einleiten, dieses dann aber bald wieder wegen Schuldunfähigkeit einstellen, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Dresden t-online sagte. Weitere Schritte lägen in der Hand des Jugendamtes.

Vorerst wurde das Mädchen von der Polizei in Obhut genommen. Es sei in "fachmedizinische Behandlung" gekommen, hieß es.

Verwendete Quellen
  • Telefonat mit einem Sprecher der Polizei
  • Telefonat mit einem Sprecher der Staatsanwaltschaft
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