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Anstieg um sechs Prozent: In Düsseldorf steigen die Mieten am stärksten


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NRW: In Düsseldorf steigen die Mieten am stärksten

Von dpa, mgr

12.12.2022Lesedauer: 2 Min.
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Luxuswohnungen am Kaiser-Friedrich-Ring. Der Düsseldorfer Stadtteil Oberkassel gehört zu den teuersten in ganz Deutschland. (Quelle: Michael Gstettenbauer/imago images)
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In deutschen Metropolen steigen die Mieten moderat – allerdings nicht in Düsseldorf. Dort stiegen die Mieten viermal schneller als in Frankfurt und fast so stark wie in Berlin.

Der Anstieg der Wohnungsmieten in Nordrhein-Westfalen gewinnt an Fahrt, am schnellsten sind die Mieten in Düsseldorf gestiegen. Mit einem Anstieg von 5,9 Prozent reiht sich die Landeshauptstadt an Leipzig (7,8 Prozent) und Berlin (8,3 Prozent). Aber auch in Essen stiegen die Mieten im Vergleich zum Vorjahresquartal um 4,9 Prozent und in Köln um 4,4 Prozent.

Ein Trend, der sich in der gesamten Bundesrepublik abzeichnet: Laut dem Institut der deutschen Wirtschaft (IW) sind die Angebotsmieten im Vergleich zum Vorjahresquartal im Schnitt um 5,8 Prozent gestiegen. Mehr als in den vergangenen drei Jahren.

Zudem gebe es in ländlichen Regionen - die noch einen vergleichsweise entspannten Wohnungsmarkt bieten - Aufholeffekte: In ganz NRW steigen die Mieten mit 6,1 Prozent, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, stärker als in der Landeshauptstadt. Da immer mehr Wohnungsbauprojekte storniert werden, dürfte sich dieser Trend fortsetzen.

Düsseldorfs Mieten holen auf

Während es in vielen Metropolen die Angebotsmieten moderat stiegen, fällt Düsseldorf aus der Reihe. Für IW-Immobilienexperte Michael Voigtländer liegt das im Wesentlichen an zwei Faktoren: Während sich die Mieten in Frankfurt (Anstieg um 1,4 Prozent), Stuttgart (2,4 Prozent) und München (3,5 Prozent) bereits auf einem so hohen Niveau bewegen, sei in Düsseldorf "noch ein bisschen mehr Luft nach oben" so Voigtländer, der von einem Aufholeffekt spricht.

Zudem schauten sich in Düsseldorf vermehrt Menschen nach Mietwohnungen um, die sich bei den stetig steigenden Kaufpreisen keine Wohnungen mehr kaufen könnten, was die Dynamik verstärke.

Die Menschen suchten zunehmend Mietwohnungen, während einige Vermieter offenbar wegen der Inflation höhere Mieten ansetzten. Zwar seien Angebotsmieten nicht zwangsläufig das, worauf sich die Mietparteien letztlich einigen. Die Richtung sei allerdings eindeutig. Zudem lasse sich nur selten über Mieten verhandeln – vor allem bei einem angespannten Wohnungsmarkt.

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Verwendete Quellen
  • Telefonat mit Michael Voigtländer
  • Immobilienmarkt-Analyse des Instituts der deutschen Wirtschaft
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
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