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Cannafair Düsseldorf: Polizei erwischt fahruntüchtige Autofahrer nach Messe


Mehr als 50 Personen nach Hanfmesse aus dem Verkehr gezogen

Von t-online, gaa

28.08.2023Lesedauer: 2 Min.
imago images 158497403Vergrößern des BildesEin Schild mit dem Schriftzug "Ich kiff doch sowieso" (Symbolbild): In Messenähe hatte die Polizei eine größere Kontrollstelle aufgebaut. (Quelle: IMAGO/Piero Nigro / aal.photo)
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Am Wochenende hat in der Mitsubishi-Electric-Halle die Messe "Cannafair" stattgefunden. Rund um die Halle wurden Hunderte Verkehrsteilnehmer von der Polizei kontrolliert.

Die Hanfmesse Cannafair hat für einige Besucher ein Nachspiel: Am vergangenen Wochenende gingen der Polizei mehr als 50 Verkehrsteilnehmer ins Netz, die aufgrund des Konsums berauschender Mittel nicht in der Lage waren, ein Fahrzeug sicher im Straßenverkehr zu führen. Unweit der Messe in der Mitsubishi-Electric-Halle im Düsseldorfer Stadtteil Oberbilk hatte die Polizei eine größere Kontrollstelle aufgebaut.

Verengte oder erweiterte Pupillen, Schwitzen, ein blasses Erscheinungsbild, Zittern, Nervosität, Stimmungsschwankungen, ein unsicherer Gang, ein verlangsamtes Reaktionsvermögen und viele weitere "Auffall- und Ausfallerscheinungen" sind laut Polizei oft erste Indizien für einen möglichen Drogenkonsum der angehaltenen Verkehrsteilnehmer. Bestätigte ein Drogenvortest diesen Eindruck, mussten die Verkehrsteilnehmer in der Regel eine Blutprobe bei einem Arzt abgeben, die dann in einem Labor auf mögliche Drogenwirkstoffe und deren Konzentration untersucht wurde.

14 Joints und ein Einmachglas voller Marihuana beschlagnahmt

Am zurückliegenden Wochenende waren das allein 54 Verkehrsteilnehmer. Gegen sie besteht der Verdacht, dass sie in Folge des Konsums berauschender Mittel nicht in der Lage waren, ein Fahrzeug sicher zu führen. Damit verbunden: Entsprechende Ordnungswidrigkeiten oder gar Strafverfahren. Zum Beispiel bei einer 38-Jährigen: Sie steuerte am Freitag ihren Pkw nicht nur unter dem Einfluss berauschender Mittel; bei ihr wurden auch noch 14 Joints und ein Einmachglas voller Marihuana beschlagnahmt. Gegen sie wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Am Samstag fiel zudem ein 21-jähriger Düsseldorfer gleich zweimal auf. Nachdem er nach einer Verkehrskontrolle auf der Stoffeler Straße schon eine Blutprobe abgeben musste, war ihm die Weiterfahrt eigentlich untersagt worden. Trotzdem setzte er sich wieder in seinen Mazda und wurde an der Siegburger Straße von den Kontrollkräften wiedererkannt. Er musste noch einmal eine Blutprobe abgeben.

Elf Strafanzeigen der Polizei

Am Sonntag stoppte die Polizei dann ein Auto mit drei 14-jährigen Jugendlichen. Gegen den minderjährigen Fahrer wurde unter anderem eine Strafanzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis gefertigt. Die drei 14-Jährigen wurden ihren Erziehungsberechtigten übergeben.

Eine 36-Jährige kam extra mit der Bahn aus Dortmund, um einen Bekannten abzuholen, der beim Fahren unter Drogeneinfluss erwischt wurde und daher sein Auto stehen lassen musste. Als sie dann ebenfalls kontrolliert wurde, stellten die Beamten fest, dass sie das Fahrzeug selbst unter Alkoholeinfluss führte.

Die Bilanz der Polizei: 13-mal Fahren ohne Fahrerlaubnis, elf Strafanzeigen wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, drei Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz und diverse weitere Ordnungswidrigkeitenverfahren unter anderem aufgrund des Fahrens unter Betäubungsmitteln und erhobene Verwarngelder.

Verwendete Quellen
  • presseportal.de: Meldung der Polizei vom 28.08.2023
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