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Düsseldorf: Zustand von Flüchtlingsunterkünften in NRW "untragbar"


Flüchtlingsrat NRW übt Kritik: "Überfüllung, Unruhe, Angst"

Von dpa
15.11.2023Lesedauer: 1 Min.
urn:newsml:dpa.com:20090101:231115-99-953980Vergrößern des BildesDüsseldorf: Michael Mommer, (l-r) Birgit Naujoks und Eva van Keuk während einer Pressekonferenz. (Quelle: David Young)
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Der nordrhein-westfälische Flüchtlingsrat hat die Zustände in den Flüchtlingsunterkünften des Landes kritisiert. Diese seien untragbar.

Die Zustände in den Landesunterkünften für Geflüchtete in Nordrhein-Westfalen sind laut dem Flüchtlingsrat NRW und der Freien Wohlfahrtspflege untragbar. "Es herrschen Überfüllung, Unruhe, Angst", beklagte Birgit Naujoks, die Geschäftsführerin des Flüchtlingsrats NRW. Auch komme es vermehrt zu Abschiebungen. Die mehr als 30.000 Plätze in den 48 Sammelunterkünften des Landes seien komplett belegt, so Naujoks weiter.

Allein in der Erstaufnahmeeinrichtung Mönchengladbach sind nach Angaben der Verbände knapp 1.800 Menschen untergebracht, in Soest mehr als 1.300, in der Notunterkunft in Castrop-Rauxel mehr als 900.

Besonders belastend seien die Notunterkünfte, wo die Menschen auf engstem Raum zusammenleben müssten und oft keine Ausweichmöglichkeiten hätten. In vielen Unterkünften lebten die Menschen teilweise zu acht auf einem Zimmer, auf Feldbetten oder in Hallen mit Trennwänden.

Aufenthalte in Unterkünften sollen verkürzt werden

Eine solche Unterbringung für mehrere Monate mache Schutzsuchende "mürbe, ohnmächtig, krank", so Eva van Keuk vom Psychosozialen Zentrum für Geflüchtete Düsseldorf. Die Verbände fordern daher von der Landesregierung die Unterbringung in kleineren Einrichtungen und eine Verkürzung der Verweildauer auf wenige Wochen statt bis zu zwei Jahren.

Laut dem NRW-Flüchtlingsministerium dauert der Aufenthalt in den zentralen Unterbringungseinrichtungen und Notunterkünften des Landes im Schnitt zwischen drei und 16 Monaten. Eine im Koalitionsvertrag vereinbarte Verkürzung auf sechs Monate sei bisher nicht umgesetzt worden.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Dieser Text wurde mit maschineller Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft. Wir freuen uns über Hinweise an t-online@stroeer.de.
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