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Düsseldorf nimmt wegen Rasern und Falschparkern Millionen ein


Verkehrsbilanz 2023
Stadt nimmt dank Raser und Falschparker Millionen ein

Von t-online, gaa

31.01.2024Lesedauer: 2 Min.
imago images 0395997910Vergrößern des BildesPolizistinnen kontrollieren mit einem Laser-Messgerät Autos, die über eine Rheinbrücke in Düsseldorf fahren (Archivbild). (Quelle: Christoph Hardt/imago-images-bilder)
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Im vergangenen Jahr wurden 458.252 Falschparker und 256.908 Temposünder erwischt. Das sind zwar weniger als 2022, dennoch sind die Einnahmen für die Stadt gewaltig.

Die Zahl der in Düsseldorf geahndeten Verkehrsverstöße sinkt im Vergleich zum Vorjahr leicht. Sie befindet sich jedoch weiterhin auf einem hohen Niveau: 458.252 Falschparker und 256.908 Temposünder wurden im Jahr 2023 erfasst. 2022 waren es 490.101 Falschparker und 261.767 Temposünder. Für die Stadt bringen die vielen Verstöße weiterhin Einnahmen in Millionenhöhe.

Die meisten Tempoverstöße 2023 stellte die Stadt im Rheinufertunnel fest: 83.940 (2022 waren es sogar 98.872). Trauriger Spitzenreiter war ein Autofahrer, der im April mit seinem BMW mit 170 km/h statt der erlaubten 60 durch den Tunnel raste. Den Fahrer erwartete ein Bußgeld in Höhe von 800 Euro, ein dreimonatiges Fahrverbot sowie zwei Punkte in Flensburg. Auf der A44 wurden 37.408 Verstöße registriert (Vorjahr: 37.073). Die höchste gemessene Geschwindigkeit wurde im Februar mit 230 km/h anstatt der erlaubten 100 festgestellt. Die Folge für den Audi-Fahrer: ein Bußgeld in Höhe von 700 Euro, ein dreimonatiges Fahrverbot und zwei Punkte in Flensburg.

Summe beläuft sich auf rund 28,7 Millionen Euro

An den zehn sonstigen stationären Überwachungsanlagen im Stadtgebiet waren 21.664 Verkehrsteilnehmer zu schnell unterwegs (2022: 29.703). Wegen Missachtens einer roten Ampel wurden im vergangenen Jahr 8.155 Bußgeldverfahren eingeleitet (Vorjahr: 13.606). Die meisten Verstöße wurden am "Nordstern" festgestellt, wo 7.871 Autofahrer (Vorjahr: 13.259) über Rot fuhren. Aufgrund der Bauarbeiten am Nordstern musste die Messanlage zeitweise außer Betrieb genommen werden, wodurch sich der Rückgang der Zahlen erklärt.

Nach aktuellen Schätzungen der Stadt wird sich die Gesamtsumme der Geldbußen und Verwaltungsgebühren für 2023 auf rund 28,7 Millionen Euro belaufen. Davon entfallen 13,8 Millionen Euro auf den Bereich der Geschwindigkeits- und Rotlichtüberwachung und 14,9 Millionen Euro auf den des ruhenden Verkehrs). Im Jahr 2022 hatte die Stadt insgesamt noch 30,2 Millionen Euro eingenommen, allerdings sind aktuell auch noch nicht alle Verfahren abgeschlossen. Die Einnahmen aus den Gebühren für eingeleitete Abschleppmaßnahmen liegen bei rund 850.000 Euro. Dem stehen im Haushaltsplan Ausgaben für Personal und Material in einer Höhe von rund zwölf Millionen Euro gegenüber.

Verwendete Quellen
  • Mitteilung der Stadt vom 31. Januar 2024
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