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Karneval in Düsseldorf: So planen die Schausteller das beliebte Kö-Treiben


Karneval in Düsseldorf
So planen die Schausteller das Kö-Treiben am Tulpensonntag


01.02.2024Lesedauer: 2 Min.
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imago images 0203080879Vergrößern des Bildes
Eine Verkleidung gehört beim Kö-Treiben dazu (Archivbild): In diesem Jahr wird am 11. Februar gefeiert. (Quelle: Olaf Döring/imago-images-bilder)

Dank der Düsseldorfer Schausteller findet auch am Tulpensonntag 2024 das beliebte Kö-Treiben statt. Wo sonst luxuriös geshoppt wird, werden 45 Stände aufgebaut.

Die Aufregung im vergangenen Herbst war groß. Erst stand das beliebte Kö-Treiben vor dem Aus, weil sich das Comitee Düsseldorfer Carneval (CC) aus Kostengründen als Veranstalter zurückzog. Doch dann sahen sich kurzerhand die Schausteller in der Pflicht, die Tradition fortzusetzen. Sie sprangen ein, sodass auch am Tulpensonntag 2024 (11. Februar) von 11 bis 18 Uhr das Kö-Treiben stattfinden kann.

Für die Schausteller ist es nach dem Ende des Weihnachtsmarktes das erste richtige Event des Jahres. Oliver Wilmering, Vorsitzender des Schaustellerverbandes in Düsseldorf, verrät t-online, dass es beim Kö-Treiben insgesamt 45 Stände geben wird, darunter etwa 20 Bierwagen. Es würden aber nicht nur Schausteller die Karnevalisten versorgen, sondern auch etwa Gastronomen aus der Altstadt. Ob Süßes oder Burger, es sei für den Hunger zwischendurch für jeden etwas dabei. Und um Abfall zu minimieren, werde auf Mehrweg-Geschirr geachtet, verspricht Wilmering.

Tausende Karnevalisten kommen zur Kö

Die Düsseldorfer Jecken versorgen sich aber traditionell auch gerne mit selbst mitgebrachten Speisen und Getränken. Das Kö-Treiben ähnelt oft einer große Bollerwagenfahrt und ist in der NRW-Landeshauptstadt so beliebt, dass jedes Jahr bei Wind und Wetter Tausende Karnevalisten auf die gesperrte Kö kommen. "Deshalb werden und wollen wir auch nicht viel verändern. Für uns geht es nur darum, dass das Kö-Treiben stattfindet und dass wir hoffentlich am Ende eine schwarze Null machen", sagt Wilmering. Bei der Organisation seien die Schausteller mit dem CC im Austausch, auch die Stadt helfe tatkräftig für eine erfolgreiche Veranstaltung mit.

Kleinere Veränderungen wird es in diesem Jahr aber geben. Die Hammer und Fleher Dorfjugend möchte am Ende der Königsallee am Denkmal Bergischer Löwe mit Musik für Stimmung sorgen. Außerdem gibt es keine zentrale Beschallung mehr, stattdessen kann jeder Bierwagen individuell seine eigene Musik laufen lassen. Für Kleinkinder werden zwei Karussells aufgebaut.

Die besten Kostüme werden belohnt

Außerdem: Bis zu 15 kreative Jecken mit den besten Kostümen haben die einmalige Chance, sich tags darauf den Rosenmontags-Zug von den exklusiven Tribünenplätzen vor dem Rathaus anzuschauen. Gemeinsam mit Wilmering wird sich Oberbürgermeister Stefan Keller (CDU) zu Beginn des Kö-Treibens unter die närrische Schar mischen, um die witzigsten Kreationen auszuwählen.

Verwendete Quellen
  • Telefonat mit Oliver Wilmering
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