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Düsseldorf: Sieben neue Unterkünfte für Flüchtlinge aus der Ukraine geplant


Statt Hotels
Stadt plant hier sieben neue Flüchtlingsheime für Ukrainer

Von t-online, gaa

07.02.2024Lesedauer: 2 Min.
imago images 160117140Vergrößern des BildesEine Solidaritätsdemo in Düsseldorf (Archivbild): In der NRW-Landeshauptstadt leben rund 10.000 geflüchtete Ukrainer. (Quelle: Ying Tang/imago-images-bilder)
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Die Stadt will insgesamt 2.000 aus der Ukraine geflüchtete Menschen in sieben neuen Flüchtlingsheimen unterbringen. Das ist günstiger, als weiterhin Hotelzimmer anzumieten.

Die Stadt Düsseldorf will langfristig Immobilien für ukrainische Kriegsflüchtlinge anmieten, damit diese nicht mehr in Hotels leben müssen und um Kosten zu sparen. Laut "Rheinische Post" sollen insgesamt 2.000 Flüchtlinge in sieben Gebäuden im Zooviertel, in Bilk, Pempelfort, Stadtmitte und Oberbilk unterkommen. Die Immobilien sollen als Gemeinschaftsunterkunft oder als Apartmenthaus genutzt werden.

Die sieben geplanten Standorte befinden sich an der Leopoldstraße 1-7 in Stadtmitte, an der Merowingerstraße 84, an der Merowinger Straße 103-107 und an der Volmerswerther Straße 35 jeweils in Bilk, an der Flügelstraße 21 in Oberbilk, an der Vagedesstraße 1 in Pempelfort und an der Heinrichstraße 24 (hier für bis zu 800 Menschen) in Nähe des Zooparks. Die Mietverträge sollen für alle Unterkünfte mindestens zehn Jahre laufen.

10.000 geflüchtete Ukrainer in Düsseldorf

Bei drei weiteren Unterkünften ist die Stadt weiter. Das alte Altenheim an der Ricarda-Huch-Straße 2 in Garath ist schon voll belegt. Zudem begannen an der Werftstraße 25 in Heerdt und an der Elisabethstraße 22 in Unterbilk Umbauarbeiten, hier sollen Flüchtlinge im Sommer 2025 einziehen. Die Überlegung, aus einem leerstehenden Büro an der Hans-Böckler-Straße 38 ein Flüchtlingsheim zu machen, ist derweil bei der Stadt verworfen worden.

Laut "RP" leben aktuell mehr als 10.000 ukrainische Kriegsflüchtlinge in Düsseldorf. Für rund ein Drittel davon habe die Stadt Hotelzimmer angemietet. Für jeden Erwachsenen koste das monatlich 800 Euro. Für die zehn geplanten Standorte rechnet die Stadt laut dem Bericht mit Mietausgaben von etwa 14 Millionen Euro pro Jahr. 2.400 Flüchtlinge hätten dann einen Platz, sodass kaum noch jemand in Hotels untergebracht werden müsste. Dafür investiere die Stadt übrigens derzeit mehr als das Doppelte.

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