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Düsseldorf: Stadt ist Spitzenreiter bei der Lärmbelastung in Deutschland


Daten des Umweltbundesamtes
Düsseldorf ist Deutschlands Lärm-Hauptstadt

Von t-online, lis

29.02.2024Lesedauer: 2 Min.
imago245564913Vergrößern des BildesDer Südring (Archivbild): Hier ist der Lärm besonders intensiv. (Quelle: imago-images-bilder)
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Knapp 34 Prozent der Einwohner in Düsseldorf sind tagsüber starkem Lärm ausgesetzt. Die Stadt reagiert mit Tempo 30-Zonen und neuem Straßenpflaster.

Düsseldorf ist so laut wie keine andere Großstadt in Deutschland – das zeigt eine aktuelle Auswertung des Nachrichtenportals "Zeit Online", die auf Daten des Umweltbundesamtes beruht. Daten aus 55 Städten wurden dafür gesammelt und in den Kategorien Straßen-, Schienen- und Fluglärm, sowohl tagsüber als auch nachts, verglichen.

Ein Problem hat Düsseldorf vor allem tagsüber: 34 Prozent der Einwohner sind am Tag dauerhaft einem Lärmpegel von 65 Dezibel oder mehr ausgesetzt. Diese Personengruppe gilt damit als "hochbelastet" und ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung ist so hoch wie nirgendwo sonst in den untersuchten Städten.

Lärm als Gesundheitsrisiko

Straßenlärm quält besonders die Bewohner in Bilk, Pempelfort und Eller: rund 15 Prozent der Einwohner dieser Stadtteile werden dadurch am Tag und in der Nacht belästigt. In Pempelfort und Eller klagen zudem rund sieben bis acht Prozent der Einwohner über Schienenlärm. In Lohausen und Stockum wiederum ist der Flughafen Lärmquelle Nummer eins. 38 Prozent der Lohausener und rund 14 Prozent der Stockumer sind dem ausgesetzt.

Lärm stelle laut "Zeit Online" ein erhebliches Gesundheitsrisiko dar: Ein ständiger Pegel ab 55 Dezibel erhöhe bereits die Wahrscheinlichkeit von Erkrankungen. Bei über 65 Dezibel gäbe es ein signifikant höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Die Politik in Düsseldorf hat sich dem Thema schon länger angenommen. Wie die Stadt "Zeit Online" mitteilte, sei bereits 2006 ein "Masterplan Reduzierung des Straßenverkehrslärms" aufgesetzt worden. Dazu gehörten etwa der Austausch von Pflasterbelag und an einigen Stellen die Einrichtung von Tempo-30-Zonen. Zudem würde der Einbau von Schallschutzfenstern gefördert.

Verwendete Quellen
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