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Mieterverein Düsseldorf: Mietpreisbremse – Online-Tool bietet Mietern Hilfe


Kostenlos beim Mieterverein
Mietpreisbremse: Online-Tool bietet Mietern wertvolle Hilfe

Von t-online, gaa

27.03.2024Lesedauer: 2 Min.
imago images 153303171Vergrößern des BildesBlick auf Düsseldorf (Archivbild): Der Mieterverein bietet ein neues Online-Tool an. (Quelle: Olaf Döring/imago-images-bilder)
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Wenn die Nettomiete gegen die Mietpreisbremse verstößt, kann zu viel gezahlte Miete bis zu 30 Monate zurückgefordert werden. Ein Online-Tool bietet Mietern Hilfe.

Der Mieterverein Düsseldorf bietet auf seiner Internetseite ein neues Online-Tool an. Mit dem Service können Bürger in wenigen Minuten erfahren, ob ihr Mietvertrag gegen die Mietpreisbremse verstößt. Das Gute: Das Tool steht auch Nicht-Mitgliedern zur Verfügung und kann kostenlos genutzt werden.

Der Mieterverein rät: "Testen Sie, ob die bei Mietvertragsabschluss vereinbarte Nettomiete gegen die Mietpreisbremse verstößt." Hintergrund ist eine im Auftrag des Mietervereins erstellte Studie aus dem Jahr 2022, die ergeben habe, dass auch bei konservativer Bewertung mindestens jeder vierte neu abgeschlossene Mietvertrag die Mietpreisbremse nicht einhalte. Zum Teil würde in Düsseldorf Mietwucher verlangt.

"Mietpreisbremse wird leider viel zu selten gezogen"

Wie der Mieterverein berichtete, seien die Altstadt und die Carlstadt mit Kaltmieten von 15 Euro und mehr dicht gefolgt von Oberkassel und Heerdt sowie den nördlichen Stadtteilen die teuersten Pflaster der Stadt: "In Oberkassel besteht der Verdacht der Überteuerung bei zwei von drei Vermietungen. In der Altstadt und Carlstadt ist fast jede zweite Vermietung verdächtig. Zwischen Golzheim und Angermund ist vermutlich jedes dritte Mietobjekt zu teuer."

Der Mieterverein weist darauf hin, dass es sich oftmals eben nicht um eine Lappalie handelt: Bei der Hälfte aller mutmaßlichen Verstöße würden rund 1.000 Euro pro Jahr zu viel Miete verlangt. Für ein Viertel liege die Überzahlung sogar höher als 2.000 Euro im Jahr. Für Vermietungen ab Juli 2020 besteht zwar die Möglichkeit, zu viel gezahlte Miete bis zu 30 Monate zurückzufordern, doch werde die Mietpreisbremse "leider viel zu selten gezogen", so der Mieterverein.

Auswertung in wenigen Minuten

Um das Online-Tool für eine Auswertung zu "füttern", sollten der Mietvertrag und möglichst das Übergabeprotokoll vom Einzug vorliegen. Dann dauert es nur wenige Minuten, bis man sich durch die Fragen durchgeklickt hat. Es geht etwa um die Kaltmiete, um die Wohnlage sowie um die Größe, den Zustand und das Alter der Wohnung. Falls am Ende ein Verstoß gegen die Mietpreisbremse vorliegt, könne Rat beim Mieterverein eingeholt werden. Der "WDR" hatte zuerst über das Online-Tool berichtet.

Verwendete Quellen
  • mieterverein-duesseldorf.de: Mietpreisbremse
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