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Düsseldorf: Feuer in Flingern – Ein Toter hatte Stichverletzungen


Ermittlungen in Flingern
Tödliche Explosion in Haus – Brandopfer hatte Stichverletzungen


21.05.2024Lesedauer: 2 Min.
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Schaden an dem Haus der Explosion in Flingern: Die Ermittlungen richten sich Berichten zufolge gegen einen Mann.Vergrößern des Bildes
Schaden an dem Haus der Explosion in Flingern: Die Ermittlungen gehen weiter. (Quelle: Thilo Schmuelgen/reuters)

Beim Feuer in Flingern in der vergangenen Woche sind drei Männer gestorben. Nun kommt heraus, dass das 55 Jahre alte Brandopfer Stich- und Schnittverletzungen hatte.

Nach dem verheerenden Feuer mit drei Toten in einem Wohnhaus in Flingern werden immer mehr Details bekannt. Wie Staatsanwalt Martin Stücker auf Anfrage von t-online bestätigte, wurden am Leichnam des 55 Jahre alten Todesopfers Stich- und Schnittverletzungen entdeckt.

Diese Verletzungen sollen aber nicht die Todesursache des Mannes gewesen sein, so Stücker. Die Staatsanwaltschaft teilte am vergangenen Freitag mit, dass der 55-Jährige genauso wie ein 18-Jähriger an einer Rauchvergiftung gestorben sei. Für den jungen Mann wurde ein Spendenaufruf gestartet. Ob sich aber der 55-Jährige, der in der ersten Etage des Hauses wohnte, die Verletzungen selbst zugefügt oder ihn jemand verletzt hat, sei Gegenstand der weiteren Ermittlungen, sagte Stücker.

Ermittelt wird wegen Brandstiftung und Mordes. Im Erdgeschoss des Hauses war in einem Kiosk Benzin als Brandbeschleuniger verschüttet worden, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitgeteilt hatten. Die Leiche des Kioskbetreibers war in unmittelbarer Nähe des Ladens entdeckt worden, laut Obduktion starb er an den Folgen der Explosion.

Brand hatte sich rasch ausgebreitet

Die Untersuchungen zur Tat, zu Hintergründen und mutmaßlicher Täterschaft dauerten übers Pfingstwochenende an. Anzeichen für politisch motivierte Kriminalität oder eine Einwirkung anderer Personen von außen gebe es nicht, hatten die Ermittler am Freitag berichtet. Der Brandbeschleuniger sei im Inneren des Gebäudes ausgebracht worden und es gebe bisher keine Anhaltspunkte dafür, dass dies durch eine externe Person geschehen sei, erläuterte ein Sprecher der Staatsanwalt am Samstag.

Der Brand hatte sich vom Erdgeschoss aus rasch in dem sechsstöckigen Haus ausgebreitet. Die Feuerwehr hatte zahlreiche Menschen mit Drehleitern von den Balkonen retten müssen, weil ihnen der Fluchtweg durch das Treppenhaus versperrt war. Auch Nachbarhäuser wurden beschädigt.

Verwendete Quellen
  • Anfrage bei der Staatsanwaltschaft Düsseldorf
  • Mit Material der Deutschen Presse-Agentur
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