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Schnelltest-Betrug: Bisher nur wenige Ermittlungsverfahren

Düsseldorf  

Schnelltest-Betrug: Bisher nur wenige Ermittlungsverfahren

21.06.2021, 14:48 Uhr | dpa

Nachdem es bei einem Unternehmen aus Bochum zu einem großangelegten Betrug mit Coronatests gekommen sein soll, laufen bei den Ermittlungsbehörden ansonsten nur wenige andere Verfahren gegen Schnelltest-Anbieter. Wie aus einem Bericht an den Rechtsausschuss des Landtags hervor geht, hat ein Bürger ein mobiles Testzentrum aus Düsseldorf gemeldet, bei dem er trotz abgesagtem Termin ein negatives Ergebnis erhalten habe. Drei ähnliche Fälle meldete die Staatsanwaltschaft Arnsberg. Weitere Verfahren gibt es aktuell laut den Behörden nicht.

In einem anderen Bericht an den Rechtsausschuss kommt derweil noch ein anderer Betrug mit Negativ-Tests zur Sprache, der aber nichts mit Testzentren zu tun hat: So wird drei Verdächtigen nach einer großen Razzia gegen Clans Anfang Juni vorgeworden, unter anderem auch entsprechende Zertifikate gefälscht zu haben.

Die Abteilung für Wirtschaftskriminalität der Staatsanwaltschaft Bochum ermittelt derweil weiter wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Betruges gegen die Firma MediCan. Zwei Verantwortliche der Firma befinden sich seit dem 4. Juni in Untersuchungshaft. Gegen einen weiteren Beschuldigten wird seit vergangener Woche ermittelt. Dessen Firma stand laut Staatsanwaltschaft in geschäftlicher Beziehung mit dem Bochumer Unternehmen. MediCan hat laut Peters den Betrieb mittlerweile eingestellt. Anlass der Ermittlungen waren Recherchen von WDR, NDR und "Süddeutscher Zeitung".

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