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Wohnungskonzerne wollen bei HÀrtefÀllen einheitlich vorgehen

Von dpa
06.07.2021Lesedauer: 2 Min.
Wohnungen
Hausfassade eines Wohnblockes. (Quelle: Sven Hoppe/dpa/Symbolbild/dpa-bilder)
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Mehrere große Immobilienkonzerne haben sich mit dem Deutschen Mieterbund auf einheitliche Standards fĂŒr HĂ€rtefallregelungen bei der Wohnungsmodernisierung verstĂ€ndigt. Sie wollen gleiche Kriterien bei der Entlastung von Mieterinnen und Mietern anwenden, die sich Mietererhöhungen nach einer Modernisierung nicht leisten können.

Der HĂ€rtefall-Standard wurde am Dienstag vom deutschen MarktfĂŒhrer Vonovia und den nordrhein-westfĂ€lischen Wohnungskonzernen LEG und Vivawest vorgestellt. Auch der Berliner Vermieter Covivio und die GWG-Gruppe aus Baden-WĂŒrttemberg wollen sich den Angaben zufolge an den Leitfaden halten. Zusammen haben die fĂŒnf Unternehmen mehr als 650.000 Wohnungen in Deutschland. Die Konzerne sehen sich mit ihrem Vorstoß als Vorreiter fĂŒr die gesamte Branche.

Vermieter können nach einer Modernisierung jĂ€hrlich 8 Prozent der Kosten auf die Mieter umlegen. Die Quadratmetermiete kann dadurch schnell um 1 bis 2 Euro steigen. Eine Mieterhöhung ist allerdings gesetzlich ausgeschlossen, wenn sie fĂŒr den Mieter eine nicht zu rechtfertigende HĂ€rte bedeuten wĂŒrde. Die Vermieter gewĂ€hren in solchen FĂ€llen einen Mietnachlass oder bieten eine gĂŒnstigere Wohnung an.

Zwischen Vermietern und Mietern kommt es aber immer wieder zum Streit, ob ein HĂ€rtefall vorliegt. Es sei "kaum ein anderes Thema zwischen Mietern und Vermietern so konfliktbehaftet", sagte Bernhard von GrĂŒnberg vom Deutschen Mieterbund. Der neue Leitfaden sei deshalb ein gutes Instrument, um Auseinandersetzungen vor Gericht zu vermeiden.

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Die Unternehmen wollen bei ihrer Entscheidung berĂŒcksichtigen, ob den Mietern nach Zahlung von Miete, Betriebskosten, Heizung und Strom sowie Kranken- und Pflegeversicherung noch genĂŒgend Geld zum Leben bleibt. Dabei wollen sie sich an den Empfehlungen des ParitĂ€tischen Wohlfahrtsverbandes orientieren, die zur Zeit etwa fĂŒr Alleinstehende einen Satz von 644 Euro im Monat vorsehe. Auch gesundheitliche oder familiĂ€re Probleme oder die Verwurzelung in Wohnquartier sollen in die Entscheidung einfließen.

Die großen Wohnungskonzerne haben bereits ein HĂ€rtefallmanagement, das nach ihren Angaben aber bisher nur in begrenztem Umfang in Anspruch genommen wird. Vonovia hat im vergangenen Jahr rund 21 000 Wohnungen modernisiert. AntrĂ€ge auf eine HĂ€rtefallregelung habe es nur in 2,2 Prozent der FĂ€lle gegeben, sagte Vonovia-Managerin Elke Fischer. Auch bei LEG und Vivawest sind die Zahlen niedrig. Mit Blick auf die verschĂ€rften deutschen Klimaziele und die notwendige schnellere Wohnungsmodernisierung erwarten sie aber eine Zunahme.

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