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TĂŒrke soll GĂŒlen-AnhĂ€nger ausgespĂ€ht haben

Von dpa
Aktualisiert am 01.10.2021Lesedauer: 2 Min.
SpezialkrĂ€fte der Polizei sind im Einsatz in einem DĂŒsseldorfer Hotel (Archivbild): Bei dem 40-jĂ€hrigen TĂŒrken war eine Namensliste entdeckt worden.
SpezialkrĂ€fte der Polizei sind im Einsatz in einem DĂŒsseldorfer Hotel (Archivbild): Bei dem 40-jĂ€hrigen TĂŒrken war eine Namensliste entdeckt worden. (Quelle: Henning Kaiser/dpa-bilder)
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Als möglicher Agent fĂŒr den tĂŒrkischen Geheimdienst soll ein Mann in DĂŒsseldorf Informationen ĂŒber AnhĂ€nger der GĂŒlen-Bewegung gesammelt haben. Jetzt ermittelt die Bundesanwaltschaft gegen ihn.

Ein vor zwei Wochen in einem DĂŒsseldorfer Hotel festgenommener TĂŒrke steht im Verdacht, AnhĂ€nger der sogenannten GĂŒlen-Bewegung in Deutschland ausgespĂ€ht zu haben. Gegen den 40-JĂ€hrigen ermittelt nun die Bundesanwaltschaft, wie die Karlsruher Behörde am Freitag der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Es gebe "zureichende tatsĂ€chliche Anhaltspunkte" dafĂŒr, dass der Mann Informationen ĂŒber Personen aus dem Raum Köln gesammelt habe, um sie an den tĂŒrkischen Nachrichtendienst MIT zu ĂŒbermitteln.

Der Mann war am 17. September in einem Großeinsatz festgenommen worden und sitzt in Untersuchungshaft. Bisher hatte die DĂŒsseldorfer Staatsanwaltschaft in dem Fall ermittelt, wegen des Verdachts der Verabredung zu einem Verbrechen. Nach ihren Angaben hatten EinsatzkrĂ€fte SchriftstĂŒcke entdeckt, die auf eine GefĂ€hrdung bestimmter Personen hĂ€tten schließen lassen. Die Betroffenen seien von der Polizei kontaktiert und gewarnt worden.

Zeitweise hatten auch mögliche AnschlagsplĂ€ne im Raum gestanden. Zu solchen VorwĂŒrfen teilte die Bundesanwaltschaft nichts mit. "Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen besteht ein Anfangsverdacht der geheimdienstlichen AgententĂ€tigkeit", hieß es. Ermittelt wird außerdem wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz. Den Angaben zufolge soll der Mann 200 Schuss scharfe Munition besessen haben.

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Spionage in DĂŒsseldorf: Informationen ĂŒber GĂŒlen-Bewegung

Der "Spiegel" hatte vor einer Woche berichtet, dass auf der Liste Namen von AnhĂ€ngern der GĂŒlen-Bewegung gestanden hĂ€tten, ergĂ€nzt mit persönlichen Informationen. Laut "Bild"-Zeitung war bei dem Festgenommenen zudem ein verdĂ€chtig hoher Geldbetrag auf dem Konto eingegangen. Der tĂŒrkische PrĂ€sident Recep Tayyip Erdogan wirft der GĂŒlen-Bewegung vor, fĂŒr einen Putschversuch 2016 verantwortlich zu sein. Der islamische Geistliche Fethullah GĂŒlen, nach dem die Bewegung benannt wird, bestreitet dies vehement.

Der Mann soll ein Hotelgast gewesen sein. Laut Bundesanwaltschaft hatte ein Mitarbeiter bei ihm eine Waffe entdeckt und die Polizei verstĂ€ndigt. Diese hatte das GebĂ€ude rĂ€umen lassen und es ĂŒber Stunden mit mehreren Spezialeinsatzkommandos durchkĂ€mmt, weil eine "akute Gefahrenlage" zunĂ€chst nicht ausgeschlossen werden konnte. Die Waffe hatte sich spĂ€ter als Schreckschusswaffe entpuppt. Auch ein verdĂ€chtiger Koffer stellte sich als harmlos heraus.

Wegen des Großeinsatzes hatten rund 550 GĂ€ste das Hotel verlassen mĂŒssen. Die umliegenden Straßen wurden weitrĂ€umig abgesperrt. Das Hotel hatte erst am Montagmorgen wieder öffnen können.

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Deutsche Presse-AgenturDeutschlandPolizei

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