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Nach Karneval steigen die Corona-Zahlen in K├Âln stark an

Von dpa
07.03.2022Lesedauer: 3 Min.
Corona-Tests
Eine Laborantin sortiert Proben. (Quelle: Christophe Gateau/dpa/Symbolbild/dpa-bilder)
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Gut eine Woche nach den Karnevalsfeiern schnellen die Corona-Neuinfektionen in K├Âln nach oben. Die Sieben-Tage-Inzidenz in der gr├Â├čten Stadt Nordrhein-Westfalens erreichte am Montag nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) den Wert von 2332,7. Damit liegt die Zahl der neuen Corona-Infektionen innerhalb der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner in der Stadt mehr als doppelt so hoch wie im NRW-Landesdurchschnitt. K├Âln hatte damit am Montag zugleich bundesweit den neunth├Âchsten Wert unter allen St├Ądten und Kreisen.

Die stark gestiegenen Zahlen in K├Âln lassen nach Einsch├Ątzung des NRW-Gesundheitsministeriums einen Zusammenhang mit dem Karneval vermuten. Das sagte eine Sprecherin am Montag. Sicher belegbar sei das jedoch nicht. Nachdem seit Anfang und Mitte Februar in Nordrhein-Westfalen ein Abw├Ąrtstrend bei den Neuinfektionen zu beobachten gewesen war, stiegen die Fallzahlen seit Ende der vergangenen Woche inzwischen wieder.

Aktuell betreffe dies vor allen Dingen die j├╝ngeren bis mittleren Altersgruppen der 20- bis 29-J├Ąhrigen, erkl├Ąrte das Ministerium. Im Vergleich zu anderen nordrhein-westf├Ąlischen Gro├čst├Ądten sei diese Entwicklung insbesondere in K├Âln - aber auch D├╝sseldorf - zu beobachten. Nach j├╝ngsten Daten des Landeszentrums Gesundheit (LZG) betr├Ągt die Inzidenz bei den 20- bis 29-J├Ąhrigen in K├Âln 5024,3.

"Der Anstieg ist besonders ausgepr├Ągt in der Altersklasse von 20 bis 29 Jahren", stellte auch die Stadt K├Âln am Montag in einer Stellungnahme fest. Das k├Ânne ein Anzeichen f├╝r Ansteckungen im Zusammenhang mit Karneval sein. "Eine urs├Ąchliche Erkl├Ąrung des Inzidenzanstiegs durch den Karneval ist aber nicht sicher beurteilbar, auch aufgrund der inzwischen erheblich zur├╝ckgefahrenen Kontaktnachverfolgung", erkl├Ąrte die Verwaltung. Zudem habe es vor und an den Karnevalstagen ein erh├Âhtes Ma├č an B├╝rgertests gegeben.

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Der Bonner Virologe Hendrik Streeck warnte vor vorschnellen R├╝ckschl├╝ssen aus den Zahlen. "Es besteht nat├╝rlich die M├Âglichkeit, dass das mit dem Karneval zusammenh├Ąngt. Aber man sollte immer vorsichtig sein: Korrelation bedeutet nicht automatisch Kausalit├Ąt", sagte er. In den Niederlanden sehe man einen ├Ąhnlichen Anstieg des Infektionsgeschehens. K├Âln habe zudem schon sehr fr├╝h einen hohen Anteil der Omikron-Subvariante BA.2 aufgewiesen. Sie soll noch leichter ├╝bertragbar sein.

Am ehesten lie├če sich ein Zusammenhang mit Karneval in der aktuellen Situation noch ├╝ber eine Befragung herausfinden, sagte Streeck. "Der wissenschaftlich sauberste Weg w├Ąre nat├╝rlich eine Studie gewesen, bei der eine Gruppe Karneval feiert und eine andere nicht."

Oliver Funken, Vorsitzender des Haus├Ąrzteverbandes Nordrhein, sagte hingegen: "Das war im Grunde genommen mit Ansage." Fr├╝her sei nach Karneval ein Anstieg der Grippewelle zu beobachten gewesen. Auch in diesem Jahr sei wieder ein vermutlicher Karnevalseffekt in den Arztpraxen zu beobachten. Bei den neuen Corona-F├Ąllen handele es sich aktuell zumeist um die Altessgruppe 17 bis 35 Jahre. Die Symptome der Patienten seien sehr gering.

Zu deutlichen Einschr├Ąnkungen im Betrieb kommt es wegen der gestiegenen Zahlen an der K├Âlner Uniklinik. "In den vergangenen Tagen ist es durch die zur├╝ckliegende Karnevalszeit auch bei unseren Besch├Ąftigten zu einem massiven Anstieg von Infektionen gekommen", teilte am Montag der ├ärztliche Direktor Edgar Sch├Âmig mit. "Aktuell sind 689 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Universit├Ątsklinikums mit dem Coronavirus infiziert oder befinden sich in Quarant├Ąne." Dem m├╝sse man mit Verschiebungen von planbaren Behandlungen begegnen. ├ťber den Anstieg der Infektionen hatte der "K├Âlner Stadt-Anzeiger" berichtet.

In K├Âln galt f├╝r den Stra├čenkarneval im ├Âffentlichen Raum die Regel 2G-plus. Genesene oder zweifach Geimpfte brauchten einen aktuellen negativen Test oder eine dritte Impfung (Booster). Masken waren nicht vorgeschrieben. In Kneipen mussten auch Geboosterte einen Test haben. K├Âln hatte diese Regelung f├╝r das gesamte Stadtgebiet erlassen.

In D├╝sseldorf galt sie an Karneval in gro├čen Teilen der Altstadt. Die vom RKI ausgewiesene Inzidenz lag in D├╝sseldorf am Montag mit 1072,3 weniger als halb so hoch als in K├Âln. Die Landeshauptstadt will sich am Mittwoch zu einem m├Âglichen Karnevalseffekt bei den Zahlen ├Ąu├čern.

Landesweit stieg die Corona-Inzidenz in NRW am Montag laut RKI auf 1132,7 nach 1086,9 am Sonntag und 1076,5 am Montag vor einer Woche. Gleichzeitig nahm die Zahl der F├Ąlle, bei denen Corona-Patienten ins Krankenhaus kamen, etwas ab. Bei der Hospitalisierungsinzidenz nannte das LZG am Montag den Wert 5,84 (Vortag: 5,99). Diese Kennziffer zeigt an, wie viele Menschen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner mit einer nachgewiesenen Corona-Infektion binnen sieben Tagen in NRW ins Krankenhaus kamen.

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