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Martin Rütter gewinnt gegen Welpenhändler bei Prozess in Essen


Landgericht Essen
"Hundeprofi" Martin Rütter gewinnt Rechtsstreit gegen Welpenhändler

Von t-online, pb

Aktualisiert am 22.06.2023Lesedauer: 2 Min.
Hundeflüsterer Martin Rütter in einer TV-Show (Archivfoto): Er hat einen Prozess gegen einen Welpenhändler gewonnen.Vergrößern des BildesHundeflüsterer Martin Rütter in einer TV-Show (Archivfoto): Er hat einen Prozess gegen einen Welpenhändler gewonnen. (Quelle: Hein Hartmann)
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Jetzt ist ihr Zwist entschieden: Ein Welpenhändler wollte Martin Rütter einen Maulkorb verpassen. Der wehrte sich. Ob das die letzte Runde im Streit der beiden war, ist offen.

In einem Rechtsstreit zwischen dem als "Hundeprofi" bekannten TV-Star Martin Rütter und einem Welpenhändler aus Dorsten hat Rütter am Mittwoch laut einem Bericht der "Bild"-Zeitung einen Sieg errungen. Der Welpenhendler hatte vor dem Landgericht Essen versucht, eine einstweilige Verfügung gegen Rütter zu erwirken.

Dieser solle sich in seinen TV- und Bühnen-Shows nicht mehr über das fragwürdige Welpenhandelgeschäft des Dorsteners äußern. Damit schade er seinem Geschäft. Gegen diesen Maulkorb wehrte sich Rütter: Er argumentierte, dass er lediglich auf Missstände im Welpenhandel aufmerksam gemacht habe.

Rütter hatte in einer TV-Sendung vor den Zuständen bei ungarischen Tierexporteuren gewarnt – auch der Dorstener Welpenhändler bezieht von dort Jungtiere.

Rütter schlägt Tierheime statt Zoofachhandel vor

Nach Prozessbeginn Anfang Mai hatte Rütter, dessen Format regelmäßig bei Vox zu sehen ist, erneut vor dem Tierhändler aus Nordrhein-Westfalen seine Instagram-Fans gewarnt: "Kauft keine Hunde im Zoofachhandel, nicht in der Welpenstube W., nicht bei Kleinanzeigen.de. Geht zu seriösen, liebevollen Züchtern – oder noch besser, geht in die Tierheime, die sind proppevoll."

Gericht lehnt Antrag von Welpenhändler ab

Bei einer Bühnen-Show Rütters kam es sogar zu einer Aussprache auf der Bühne: Dabei versicherte der Dorstener Händler, dass es seinen Tieren gut gehen würde. Rütter widersprach. Und die beiden stritten weiter vor Gericht.

Der "Bild" sagte ein Gerichtssprecher am Mittwoch: "Das Gericht hat den Antrag auf einstweilige Verfügung zurückgewiesen. Es sah die Dringlichkeit eines Eilverfahrens nicht, da dem Antragsteller die Aussagen des Martin Rütter schon seit längerer Zeit bekannt waren. Einige der Aussagen des Herrn Rütter hat das Gericht zudem als erlaubte Meinungsäußerungen eingestuft."

Weitere Details aus der Urteilsbegründung wurden nicht bekannt. Der Welpenhändler muss die Gerichtskosten des Verfahrens tragen. Unklar ist, ob er Berufung gegen das Urteil einlegen will.

Verwendete Quellen
  • Instagram-Beitrag von Martin Rütter
  • bild.de: Martin Rütter siegt vor Gericht
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