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Duisburg: Zoo beherbergt Gelbfuß-Felsenkängurus aus Frankreich am Kaiserberg


Duisburger Zoo hat niedlichen Zuwachs bekommen

Von t-online, jum

06.12.2023Lesedauer: 2 Min.
Ein Gelbfuß-Felsenkänguru im Berliner Tierpark (Archivbild): Auch im Duisburger Zoo leben nun zwei Artgenossen der gefährdeten Känguruart.Vergrößern des BildesEin Gelbfuß-Felsenkänguru im Berliner Tierpark (Archivbild): Auch im Duisburger Zoo leben nun zwei Artgenossen der gefährdeten Känguruart. (Quelle: stock&people/imago images)
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Der Duisburger Zoo ist um eine neue Tierart reicher. Neuerdings leben zwei Gelbfuß-Felsenkängurus in der Outback-Voliere am Kaiserberg.

Der Duisburger Zoo ist um eine weitere Attraktion reicher. Genauer gesagt kann im beliebten Tierpark in der Ruhrgebietsstadt zukünftig eine weitere Tierart betrachtet werden. Das gab der Zoo am Montag in einem Instagram-Post bekannt.

Demnach leben neuerdings zwei Gelbfuß-Felsenkängurus in der Outback-Voliere am Kaiserberg. Vor einigen Tagen seien die zwei farbenfrohen Beuteltiere auf Empfehlung des zuständigen Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) aus französischen Zoos in Duisburg angekommen – ein Männchen und ein Weibchen. Laut dem Zoo Duisburg soll das Duo schon bald Gesellschaft bekommen. "Vom zuständigen EEP wird uns ein drittes Tier zugeteilt, was in absehbarer Zeit zu uns kommen wird. Die Aufgabe des EEP liegt darin, passende Zuchtgruppen zusammenzustellen und eine zukunftsfähige Population in Menschenhand aufzubauen, um Tierarten vor dem Aussterben zu bewahren. Mit der Haltung der Gelbfuß-Felsenkängurus beteiligen wir uns aktiv an den vielfältigen Bemühungen zum Schutz dieser Tiere", erklärt der Zoo weiter.

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Perspektivisch hoffe der Zoo auch auf Nachwuchs der seltenen Artgenossen, die sich neben schwarzen Kulleraugen vor allem durch ihr grau-rötliches Fell auszeichnen. Die Zucht der sprunggewaltigen Tiere sei deshalb wichtig, da sie auf der Roten Liste für gefährdete Tierarten stehen, so der Zoo. So zerstören beispielsweise Buschbrände den Lebensraum der Felsenkängurus immer weiter. Besonders im Jahr 2020 sei die Situation dramatisch gewesen: "Im Rahmen der als "Operation Felsenkänguru" bezeichneten Aktion wurden von australischen Behörden tonnenweise Möhren, Süßkartoffeln und anderes Gemüse aus Hubschrauber abgeworfen, um den Tieren auf den abgebrannten Flächen zu helfen, Nahrung zu finden", so der Duisburger Zoo.

Um die wildlebenden Bestände in Australien zu stärken, seien zudem bereits Felsenkängurus erfolgreich aus Zoos ausgewildert worden. "Das verdeutlicht, welche wichtige Rolle wir wissenschaftlich geführten Zoos haben. Wir sind Archen für Tierarten, deren Überleben im ursprünglichen Lebensraum gefährdet ist. Zugleich machen zahlreiche erfolgreiche Wiederansiedlungen verschiedensten Tierarten Hoffnung für die Zukunft", betont der Zoo in seinem Post.

Gelbfuß-Felsenkängurus leben eigentlich in Australien

Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit im Stall erkunden die Tiere mittlerweile die vielfältig gestaltete Außenanlage im Zoo, wie im Instagram-Post des Zoos erklärt wird. Von der Terrasse aus könnten die Zoobesucher die Kängurus bei ihren Klettertouren beobachten. Denn anders als andere ihrer Artgenossen sind Felsenkängurus ausgezeichnete Kletterer – und haben darüber hinaus auch eine enorme Sprungkraft. Bis zu zwei Meter können sie aus dem Stand in die Höhe springen. In der Weite können die Tiere laut Zoo sogar Distanzen von bis zu vier Metern problemlos meistern.

Ursprünglich kommen Gelbfuß-Felsenkängurus, die auch Ringelschwanz-Kängurus genannt werden, aus den felsigen und trockenen Hügel- und Gebirgsregionen im Südosten Australiens. Zu ihren Hauptnahrungsmitteln zählen Blätter, Kräuter, Wildgräser und Früchte.

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