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Uni Duisburg-Essen: Verseuchte Bücher der Bibliothek – das sollte man beachten


Arsen-verseuchte Bücher in der Bibliothek
Das rät die Uni Duisburg-Essen Betroffenen

Von t-online, jum

01.03.2024Lesedauer: 2 Min.
imago images 136436922Vergrößern des BildesRegale mit Büchern in der Bibliothek der Uni Duisburg (Archivbild): Hier und am Campus Essen werden derzeit zahlreiche Werke auf eine Belastung mit Arsen untersucht. (Quelle: Ralph Lueger via www.imago-images.de)
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Die Uni Duisburg-Essen prüft derzeit zahlreiche Bücher auf Arsenbelastung. Wie sollen sich Studierende verhalten, die potenziell betroffene Medien entliehen haben?

Rund 18.000 Bücher und Zeitschriftenbände aus den Universitätsbibliotheken in Essen und Duisburg sind aktuell für die Ausleihe gesperrt. Grund dafür ist eine mögliche Belastung mit Arsen, auf die die Werke derzeit geprüft werden. Das hatte die Universität Duisburg-Essen (UDE) am Donnerstag auf ihrer Internetseite bekannt gegeben.

Demnach seien nur Medien aus dem 19. Jahrhundert betroffen, da bei deren Produktion häufig Arsen als grüner Farbstoff zum Einsatz gekommen war. Betroffene Medien sollen bis zum Abschluss der Überprüfungen aus dem Freihandbestand entfernt werden, heißt es dazu vonseiten der UDE.

Aber was ist mit Werken, die bereits von Studierenden ausgeliehen wurden? Zwar betont, die UDE, dass Betroffene umgehend über die potenzielle Gefahr informiert worden sind und ihnen mitgeteilt wurde, wie sie sich im Umgang mit den Büchern verhalten sollten. Doch wie genau sieht das aus?

Nur etwa 20 Studierende betroffen

Auf Nachfrage von t-online teilt die UDE mit, dass aktuell etwa 20 Studierende in die Leihe potenziell betroffener Medien involviert sind. Diese hätten aktuell etwa 30 Medien aus dem 19. Jahrhundert entliehen. "Von diesen Medien sind aber nur Bücher mit grünen Einbänden oder Buchelementen potenziell belastet", so eine Sprecherin der Universität. "Aufgrund der aktuellen Prüfungen geht die Unibibliothek davon aus, dass von diesen 30 Medien nur etwa 2-3 Medien einen grünen Einband haben und deshalb betroffen sein könnten", heißt es weiter.

In ärztliche Behandlung müsse sich laut UDE keiner der Betroffenen begeben. "Es reichen allgemeine Hygienemaßnahmen aus: den Titel mit Handschuhen anfassen oder sich nach Benutzung ausgiebig die Hände waschen. Zudem ist auch nicht jedes Buch mit grünem Einband tatsächlich arsenbelastet", erklärt die UDE t-online auf Anfrage.

Titel in Essen bereits verschwunden, Duisburg zieht nach

Die wenigen identifizierten "grünen" Titel aus dem 19. Jahrhundert seien am Campus Essen schon aus den Regalen entfernt worden. "Am Campus Duisburg wird das heute abgeschlossen werden. Auch hier lässt sich sagen, dass es sich nur um sehr wenige Titel handelt, die potenziell betroffen sind", so die UDE-Sprecherin.

Arsen gilt als giftig und krebserregend. Es kommt vorwiegend in grünen Farbstoffen vor, weshalb nur Bücher mit grünen Einbänden, Buchschnitten, Titelschildern, Spiegeln oder Vorsatzblättern aus der betroffenen Zeit als verdächtig eingestuft werden.

Verwendete Quellen
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