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Essen: Viele Bürger melden die Dreckecken der Stadt

Ein Jahr "Mängelmelder"  

Viele Essener melden die Dreckecken der Stadt

07.11.2019, 13:39 Uhr | t-online.de , cf

Essen: Viele Bürger melden die Dreckecken der Stadt. Illegaler Müll an einem Parkplatz: In Essen wird der "Mängelmelder" rege genutzt. (Quelle: imago images/Gottfried Czepluch/Symbolbild)

Illegaler Müll an einem Parkplatz: In Essen wird der "Mängelmelder" rege genutzt. (Quelle: Gottfried Czepluch/Symbolbild/imago images)

Vor einem Jahr ist das Portal "Mängelmelder" der Stadt Essen gestartet. Darüber können Bürger Müll und Dreck der Stadtverwaltung melden. Nun zieht diese eine erste Bilanz.

Immer wieder abgestellte Kühlschränke und kaputte Fernseher, alte Möbel, die auf dem Gehweg liegen, übervolle Müllcontainer: Klickt man sich durch den sogenannten Mängelmelder auf der Homepage der Stadt Essen, findet man täglich neue Einträge über die dreckigen Stellen im Stadtgebiet.

Essener können per App oder auf der Homepage illegale Müllablagerungen, Dreck, Sperrmüll melden, dazu den Standort angeben und Fotos vom Müll hochladen. Anschließend prüft die Stadtverwaltung den Fall und wird in den allermeisten Fällen aktiv.

Mehr als 19.000 Fälle gemeldet

Im November 2018 ist das Portal unter dem Motto „Essen bleib(t) sauber“ gestartet – und wurde bislang gut angenommen. Das bestätigt auch die Stadtverwaltung. Mehr als 19.100 Meldungen sind mittlerweile zusammengekommen, das sind im Monat durchschnittlich 1.590 Hinweise. Und es kommen täglich neue hinzu.

Wie die Stadt mitteilt, konnten 81 Prozent dieser Meldungen durch Mitarbeiter der Stadtverwaltung oder der Entsorgungsbetriebe Essen bearbeitet werden. Etwa acht Prozent seien Doppelmeldungen gewesen und bei etwa sechs Prozent sei die Stadt nicht zuständig gewesen. Sie leitete in diesen Fällen aber die Meldungen weiter, zum Beispiel an die Deutsche Bahn oder den Landesbetrieb Straßen.NRW.

Müll wird oft in zehn Tagen beseitigt

Oft werden die Hinweise innerhalb eines Tages bearbeitet. In manchen Fällen aber musste sogar behördlich ermittelt werden, was laut Stadt einige Wochen dauern kann. Im Schnitt betrage die Bearbeitungszeit, also von Eingang der Meldung bis zur Beseitigung des Mülls, zehn bis elf Tage.

Zufrieden über die bisherige Bilanz des Mängelmelders äußerte sich auch Essens Oberbürgermeister. "Das erste Jahr Mängelmelder-App zeigt, dass die Bürgerinnen und Bürger aufmerksam durch ihre Stadt gehen und sich engagiert dafür einsetzen, Essen jeden Tag ein bisschen sauberer zu machen", sagte Thomas Kufen (CDU).


Deshalb werde der Melder weiter ausgebaut, so sollen weitere Kategorien hinzugefügt werden. Die App ist kostenfrei in App-Stores erhältlich oder auf der Homepage der Stadt Essen zu finden.

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