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Essen: Arbeitslosigkeit in Essen steigt weiter – aber weniger stark

Negativtrend leicht abgeflaut  

Arbeitslosigkeit in Essen steigt weiter

01.07.2020, 12:29 Uhr | t-online.de

Essen: Arbeitslosigkeit in Essen steigt weiter – aber weniger stark. Die Bundesagentur für Arbeit in Essen: Im Juni waren 34.640 Personen arbeitslos gemeldet, mehr als in den Vormonaten. (Quelle: imago images/Revierfoto/Archiv)

Die Bundesagentur für Arbeit in Essen: Im Juni waren 34.640 Personen arbeitslos gemeldet, mehr als in den Vormonaten. (Quelle: Revierfoto/Archiv/imago images)

Wegen der Corona-Krise sind in Essen im Juni wieder mehr Menschen arbeitslos geworden. Es gibt aber auch einige positive Signale vom Arbeitsmarkt. 

Die Arbeitslosenzahl in Essen ist im Juni zwar weiter gestiegen, aber nicht mehr so stark wie in den vergangenen Monaten. Im Juni waren laut Arbeitsagentur 34.640 Personen arbeitslos gemeldet, das waren knapp 730 mehr als im Mai und fast 4.180 Menschen mehr als im Juni 2019. Die Arbeitslosenquote stieg damit auf 11,4 Prozent.  

Allerdings gibt es auch positive Nachrichten. "Der Negativtrend auf dem Essener Arbeitsmarkt hat sich im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie etwas abgeflaut", sagte Andrea Demler, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Essen. Im April und Mai waren die Anstiege der Arbeitslosenquote mit 0,9 beziehungsweise 0,3 Prozentpunkten noch höher. "Ein insgesamt leicht ermutigendes Zeichen, insbesondere vor dem Hintergrund, dass im Juni wieder mehr Menschen als in den Vormonaten Arbeit aufgenommen haben", so Demler. Doch, so sagt sie, "von Normalität am Arbeitsmarkt sind wir in Essen noch ein großes Stück entfernt."

Eine wichtige Aufgabe der Essener Arbeitsagentur sei es derzeit, die Betriebe mit Kurzarbeitergeld weiterhin zu unterstützen. Im Juni haben demnach weitere 133 Unternehmen Kurzarbeit angemeldet. "Damit liegt die Zahl der Unternehmen aktuell bei 5.280", so Demler. Die Betriebe wollen jede Möglichkeit nutzen, ihre Beschäftigen im Unternehmen zu halten. 

Verwendete Quellen:

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