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Unwetter in Essen: Rehkitz und Hund in letzter Sekunde gerettet

Hochwasser in Essen  

Feuerwehr rettet Hund und Reh vorm Ertrinken

15.07.2021, 18:20 Uhr | t-online

Unwetter in Essen: Rehkitz und Hund in letzter Sekunde gerettet. Ein Reh ist mit einer Folie abgedeckt worden und liegt neben einem Feuerwehrmann: Die Feuerwehr hat ein erschöpftes Reh aus Wasserfluten gerettet. (Quelle: dpa/Mike Filzen/Feuerwehr Essen)

Ein Reh ist mit einer Folie abgedeckt worden und liegt neben einem Feuerwehrmann: Die Feuerwehr hat ein erschöpftes Reh aus Wasserfluten gerettet. (Quelle: Mike Filzen/Feuerwehr Essen/dpa)

Die Feuerwehr in Essen musste zu etlichen Einsätzen ausrücken: Ein kleiner Hund und ein Rehkitz konnten noch in letzter Sekunde vorm Ertrinken gerettet werden.

Die Feuerwehr in Essen ist in der Nacht zu Donnerstag im Dauereinsatz gewesen. Unwetter-Tief "Bernd" rief sie zu rund 100 Einsätzen auf den Plan. Viele Keller liefen voll, in Kupferdreh lief der Deilbach über die Ufer. Innerhalb kürzester Zeit versanken Fahrzeuge in den Fluten. Sogar große Baucontainer machten sich selbstständig und schwammen laut Feuerwehr "wie Spielzeugboote davon".

Besonders herzzerreißend war jedoch ein Einsatz: Ein kleiner Yorkshire Terrier kämpfte ums Überleben. An der Prinz-Friedrich-Straße wurde der Platz einer Spedition unterspült, so dass ein kompletter Sattelzug im Boden versank. Die Feuerwehr konnte den Vierbeiner in letzter Sekunde vor dem Ertrinken bewahren.

Der versunkene Sattelzug: Die Feuerwehr konnte einen Hund in letzter Sekunde retten. (Quelle: Feuerwehr Essen)Der versunkene Sattelzug: Die Feuerwehr konnte einen Hund in letzter Sekunde retten. (Quelle: Feuerwehr Essen)

Auf dem Weg zu einem Einsatz im Biergarten an der Ruhr fiel den Kameraden ein Rehkitz auf. "Es wurde von den Wassermassen gegen einen Zaun gedrückt", sagte ein Sprecher der Feuerwehr am Donnerstag. Im Anschluss an die Rettung wurde das Reh mit einer Folie abgedeckt, damit es nicht auskühlt. Die Menschen, die die Feuerwehr aus dem Biergarten retten wollte, überstanden ihre Rettung unverletzt, sagte der Sprecher. Zuvor hatte die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" berichtet.

Insgesamt mussten knapp 100 Leute ihre Wohnungen verlassen und in Notunterkünften unterkommen. Sie wurden zum Teil mit Schlauchbooten von den Einsatzkräften gerettet. Am Morgen berichtete die Feuerwehr von 170 Kräften, die im Kupferdreh im Einsatz sind. Es ist mit weiteren Überflutungen zu rechnen.

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