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Geheimtipp in Frankfurt: Diesen K-Pop-Shop kennen nur wenige


Musik aus Südkorea
Geheimtipp für K-Pop-Fans in Frankfurt


25.10.2023Lesedauer: 2 Min.
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Mädchenband Aespa aus Südkorea (Symbolbild): In einem Frankfurter Stadtteil kommen K-Pop-Fans auf ihre Kosten. (Quelle: IMAGO/Peter Foley/imago-images-bilder)

Koreanische Bands dominieren die Musik- und Filmszene weltweit. Ein Unternehmer aus Frankfurt bemerkt den Hype um den K-Pop bereits im Jahr 2012.

Das Musikphänomen K-Pop bricht einen Streaming-Rekord nach dem anderen. Konzerte der Megastars aus Korea sind binnen Sekunden ausverkauft. So füllte auch 2022 das größte K-Pop-Musikfestival Europas den Deutsche Bank Park (Stadion) in Frankfurt. Auf die Frage, warum Musik aus Korea in Deutschland, und auch weltweit, immer beliebter wird, gibt es verschiedene Antworten. Das weiß auch Thomas Funk, Inhaber des ersten K-Pop-Shops in Deutschland.

"Die Choreographien, der Style und die Musik sind besonders faszinierend für die Fans", erklärt Thomas Funk. Sein Geschäft "Daebak" gibt es bereits seit 2012, es befindet sich im Frankfurter Stadtteil Schwanheim. "Damals war Deutschland noch im Tiefschlaf, was K-Pop angeht", erinnert sich Funk. Der Kreativkopf hinter dem Geschäftskonzept ist seine Tochter Nadine.

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Fans flüchten in die Welt des K-Pop

Der K-Pop passt sich einerseits dem Mainstream an, umfasst gleichzeitig aber alle möglichen Musikrichtungen – von Pop über Rock bis hin zu Hip Hop. Daher würde die koreanische Musikkultur zahlreiche Anhänger in ihren Bann ziehen. "K-Pop ist auch eine sehr emotionale Angelegenheit. Zu Corona-Zeiten haben sich vor allem junge Fans in die Welt der K-Pop Idols geflüchtet", erklärt Funk. Das spiegelt sich auch in den besonders hohen Umsätzen wieder, die der Unternehmer in diesen Jahren über seinen Online-Shop generierte.

Immer mehr Fans wollen die Choreographien ihrer Idole nachtanzen oder sogar die koreanische Sprache erlernen. Das Angebot an Sprachkursen steige daher auch in Frankfurt an, obwohl es die Musik aus Korea mittlerweile auch auf Englisch gibt.

Nach Südkorea fährt die Familie Funk regelmäßig, um die neuesten Trends nach Frankfurt zu bringen. Besonders beeindruckend findet Nadine Funk die Sauberkeit innerhalb der koreanischen Städte, die Vielzahl an Universitäten und die zahlreichen Shops, in denen man eine Kulisse für das perfekte Selfie bereitgestellt bekommt.

Etwas befremdlich findet Nadine jedoch die überhöhten Beauty-Standards. "Natürlich ist das beim Erscheinungsbild der K-Pop-Idols besonders ausgeprägt", sagt sie. Die Anforderungen an die Mega-Stars sind enorm hoch – sie müssen sowohl tanzen, singen und performen können, als auch das perfekte Aussehen und eine extrem schlanke Statur haben. "Vor allem weibliche Bandmitglieder sind dem Druck ausgesetzt", so Funk.

Auch wenn einzelne Stars mit ihrem Erscheinungsbild sehr polarisierend wirken, wissen K-Pop-Fans, dass es hier in erster Linie um die Musik geht. Und diese verkauft der Shop "Daebak" sehr gut. Man bekommt dort original signierte Album-Sets, die an die koreanischen Charts angeknüpft sind, Sammelkarten, Fashion, Plüschies und anderen K-Pop-Merch.

Verwendete Quellen
  • Reporterin vor Ort
  • deabak.de: "Über uns"
  • 3sat.de: "Kultur-King Korea: Wie die südkoreanische Popkultur die Welt erobert"
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