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Schutz für Prostituierte: CDU im Frankfurter Römer fordert Sexkaufverbot


Prostituierte schützen
CDU im Frankfurter Römer fordert Sexkaufverbot

Von t-online, sfk

02.02.2024Lesedauer: 2 Min.
Die CDU im Römer fordert ein Sexkaufverbot.Vergrößern des BildesDie CDU im Römer fordert ein Sexkaufverbot. (Quelle: imago stock&people/imago-images-bilder)
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Die CDU im Frankfurter Römer fordert ein Sexkaufverbot. Prostituierte, speziell im Bahnhofsviertel, sollen dadurch besser geschützt werden – unter anderem vor Gewalt.

In einem Antrag forderte die CDU im Frankfurter Römer im Dezember vergangenen Jahres den Magistrat dazu auf, ein sogenanntes "Sexkaufverbot" durchzusetzen. Prostituierte, mehrheitlich Frauen, aber auch Männer, seien nämlich nicht ausreichend geschützt, heißt es weiter in dem Antrag. In geringen Teilen gebe es zwar auch selbstbestimmte und legale Prostitution, jedoch eine weitaus größere Anzahl an Frauen sei in der unfreiwilligen Armuts- und Elendsprostitution gefangen. Nicht nur würden sie in völliger Abhängigkeit von Zuhältern leben, sondern auch unter Gewalt leiden.

Die Römer-CDU argumentiert zudem, der größte Teil der Prostitution fände im Dunkelfeld statt. Seit 2017 gebe es ein Prostituiertenschutzgesetz, die konsequente Anwendung dieses Gesetzes würde jedoch fehlen. Speziell vor dem Hintergrund der "besonderen Lage" im Bahnhofsviertel müsste über die Einführung eines Sexkaufverbots diskutiert werden. Im Jahr 2025 soll das Prostituiertenschutzgesetz evaluiert werden – die CDU fordert, nicht länger damit zu warten. Viele Frauen würden sich nämlich bereits zu diesem Zeitpunkt in einer Notsituation befinden.

Römer-CDU fordert Modellprojekt zum Ausstieg aus Prostitution

Die CDU wirft der Koalition im Römer vor, sich nicht adäquat mit dem Thema der Prostitution zu befassen. Viele Länder wie Schweden, Kanada oder Frankreich sollen sich bereits für die Einführung eines Sexkaufverbots in unterschiedlichen Varianten ausgesprochen haben. Nun soll Frankfurt nachziehen.

Des Weiteren fordert die CDU das Aufsetzen eines Präventions- und Bildungsprogramms, in dem über Menschenhandel und Zwangsprostitution aufgeklärt wird. Auch ein Programm für Freier soll entwickelt werden, das unter anderem zur Aufklärung und Sensibilisierung für die dramatischen Zustände in der Prostitution beiträgt. Darüber hinaus fordert die CDU ein Modellprojekt zum Ausstieg aus der Prostitution zu starten.

Verwendete Quellen
  • Antrag der CDU im Römer vom 13.12.2023
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