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Frankfurt: Kokain in Springseil ruft Zoll auf den Plan


Ungewöhnlicher Fund in Frankfurt
Zoll entdeckt Kokain in Springseil und Lippenstift

Von t-online, mtt

Aktualisiert am 19.01.2022Lesedauer: 1 Min.
Die Drogen waren in den Griffen des Springseils: Bei Röntgenaufnahmen war dem Zoll das Versteck aufgefallen.Vergrößern des BildesDie Drogen waren in den Griffen des Springseils: Bei Röntgenaufnahmen war dem Zoll das Versteck aufgefallen. (Quelle: Hauptzollamt Frankfurt am Main)
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Das Paket kam aus Kenia, sollte weiter nach Australien. Doch in Frankfurt war Schluss: Zollfahnder entdeckten Kokain im Wert von mehreren Tausend Euro in ungewöhnlichen Schmugglerverstecken.

Das Hauptzollamt Frankfurt hat am Dienstag über einen bemerkenswerten Rauschgiftfund berichtet. In einem Paket, das aus Kenia kam und weiter an eine Privatperson in Australien transportiert werden sollte, entdeckten die Fahnder insgesamt 174 Gramm Kokain. Die Menge entspricht laut Zoll einem Schwarzmarktwert von etwa 12.100 Euro.

Auf den ersten Blick erschien der Inhalt des Pakets noch harmlos: Darin enthalten waren Kosmetikartikel, 36 Lippenstifte und ein Springseil.

Doch die Röntgenbilder der Lippenstiftdeckel und der Springseilgriffe hätten einige Unregelmäßigkeiten gezeigt, schreibt der Zoll. "Bei der genaueren Untersuchung kam in allen 36 Deckeln und in den beiden Griffen eine weiße pulvrige Substanz zum Vorschein, welche in einer dünnen Folie verpackt war", heißt es in der Pressemitteilung. Ein Rauschgiftschnelltest habe dann positiv auf Kokain reagiert.

Isabell Gillmann, Pressesprecherin beim Hauptzollamt Frankfurt am Main: "Das Rauschgift in 36 Lippenstiften und in dem Springseil zu verstecken war mit Sicherheit ein großer Aufwand. Dieser hat sich im Nachhinein für die Schmuggler nicht gelohnt."

Frankfurter Zoll: Drogen per Post machen 82 Prozent der Funde aus

Das Paket war bereits am 30. Dezember am Frankfurter Flughafen untersucht worden. Aus ermittlungstaktischen Gründen habe der Fall aber erst jetzt veröffentlicht werden können, teilte der Zoll mit.

Laut Hauptzollamt Frankfurt entfällt seit Jahren ein Großteil aller Rauschgiftfeststellungen auf Postsendungen. Im Jahr 2020 hätten per Post geschickte Drogenlieferungen rund 82 Prozent aller Drogenfunde ausgemacht, teilte der Zoll erst unlängst mit.

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