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Eurowings-Streik: Hälfte aller Flüge fällt am Montag aus


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Knapp die Hälfte der Eurowings-Flüge fällt aus

Von dpa, nhe

Aktualisiert am 17.10.2022Lesedauer: 2 Min.
Eine Eurowings-Maschine am Flughafen Hamburg (Archivbild): Auch der Airport in der Hansestadt ist vom Streik betroffen.
Eine Eurowings-Maschine am Flughafen Hamburg (Archivbild): Auch der Airport in der Hansestadt ist vom Streik betroffen. (Quelle: Jens Koehler/imago images)
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Zum zweiten Mal in weniger als zwei Wochen legen Piloten der Lufthansa-Tochter Eurowings die Arbeit nieder. Vier Flughäfen sind besonders betroffen.

Der Piloten-Streik bei Eurowings könnte heute etwa 20.000 Passagiere treffen und den Flugbetrieb der Billigairline fast zur Hälfte lahmlegen. An den Airports Düsseldorf, Köln/Bonn, Hamburg und Stuttgart strich die Fluggesellschaft bereits Verbindungen am frühen Morgen, die ersten Flüge fielen aus. Betroffene Passagiere können sich über die Eurowings-Webseite über den aktuellen Stand informieren.

Deutschlandweit sollten rund 230 von etwa 400 geplanten Flügen angeboten werden, teilte zudem die Lufthansa-Tochter am Sonntag mit. Auch für Dienstag und Mittwoch gehe Eurowings davon aus, mehr als die Hälfte des geplanten Flugprogramms durchführen zu können.

Flugausfälle wohl auch am Dienstag und Mittwoch

Die Vereinigung Cockpit hat die Eurowings-Piloten aufgerufen, von Montag 0 Uhr bis einschließlich Mittwoch (19. Oktober) ihre Arbeit niederzulegen. Grund sei das unzureichende Angebot der Arbeitgeberseite zum Manteltarifvertrag, erklärte die Gewerkschaft. Ihr geht es in dem Konflikt um bessere Arbeitsbedingungen. Eine zentrale Forderung ist die Entlastung der Mitarbeiter beispielsweise durch eine Verringerung der maximalen Flugdienstzeiten.

Dass Eurowings trotz des Streiks davon ausgeht, noch mehr als die Hälfte der geplanten Flüge durchführen zu können, liegt nicht zuletzt daran, dass die Maschinen der österreichischen Tochter Eurowings Europe nicht vom Arbeitskampf betroffen sind. Sie fliege "unter Volllast", hieß es. Auch die Airline Eurowings Discover, die von Frankfurt und München aus operiert, ist nicht vom aktuellen Streikaufruf der VC betroffen. Außerdem setze die Lufthansa-Tochter Flugzeuge von Partnergesellschaften ein, die auch sonst einen Teil der Flüge durchführen.

Geschlossener Check-in Schalter von Eurowings in Hamburg (Archivbild): Die Piloten legen ihre Arbeit nieder.
Geschlossener Check-in Schalter von Eurowings in Hamburg (Archivbild): Die Piloten legen ihre Arbeit nieder. (Quelle: Hanno Bode/imago)

Zudem werde erwartet, dass zahlreiche Piloten und Pilotinnen der Eurowings Deutschland trotz des Streikaufrufs zum Dienst erscheinen, erklärte Eurowings. Die Fluggesellschaft habe am Wochenende in internen Meetings sehr deutlich gemacht, dass das bis zum Streik angebotene Entlastungspaket mit zehn zusätzlichen freien Tagen im Jahr bei drei Stunden verringerter Wochenarbeitszeit die Grenze des wirtschaftlich Vertretbaren erreiche, teilte Eurowings mit. Die Vereinigung Cockpit werde kein noch besseres Angebot erstreiken können, sondern mit ihrem Kurs nur zu erneuter Kundenenttäuschung und weiteren Millionenschäden beitragen, warnte die Lufthansa-Tochter.

Die Flugpläne für Dienstag und Mittwoch würden veröffentlicht, sobald klar sei, wie viele Piloten sich trotz des Streikaufrufs zum Flugdienst meldeten, erklärte Eurowings. Die Passagiere wurden gebeten, sich über die Webseite oder die Eurowings Kunden-App fortlaufend über den Status ihres Fluges zu informieren.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
  • hamburg-airport.de: Alle Abflüge und Ankünfte
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