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Sylt: Gemeinde Kampen verschärft Regeln am Strand – wegen Punks und Bettlern


Wegen Punks
Nobelgemeinde auf Sylt verschärft Strandregeln

Von t-online, mkr

Aktualisiert am 03.03.2023Lesedauer: 2 Min.
Urlauber am Strand von Kampen: Das "Time Magazine" findet die Nordseeinsel Sylt "malerisch".Vergrößern des BildesStrandkörbe in Kampen auf Sylt: Die Gemeinde hat neue Verbote eingeführt. (Quelle: Chris Emil Janßen/imago-images-bilder)
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Eine Wiederholung des 9-Euro-Sommers soll auf Sylt vermieden werden. Deshalb greift eine Nobelgemeinde jetzt durch und führt neue Verbote am Strand ein.

Der Sommer 2022 hat die Menschen auf Sylt geprägt: Punks entdeckten die Nordseeinsel für sich und hielten nicht nur ein Protestcamp in Westerland ab, sondern brachten auch Unruhe in den Nobelort Kampen. Sie feierten lautstark mit viel Alkohol am Strand, randalierten und ließen ihren Müll zurück. Das soll es künftig nicht mehr geben.

Aus diesem Grund hat die Gemeinde jetzt die Regeln für alle Besucher am Strand in Kampen verschärft. Dafür wurde die "Satzung über die Einschränkung des Gemeingebrauchs am Meeresstrand" in der jüngsten Gemeindevertretersitzung um einige Punkte ergänzt und präzisiert.

Sylt: Kampen einstimmig für neue Regeln am Strand

Dieser Schritt war nötig, da "es im Jahr 2022 am Weststrand der Gemeinde Kampen zu einigen Missständen wie Vandalismus, Verschmutzungen durch Feiern im Strandbereich und Einsatz von Drohnen" gekommen sei, wie es im Beschlussvorschlag steht. Dieser wurde laut "shz.de" einstimmig angenommen.

Laut der aktuellen Satzung war es lediglich untersagt, "am Strand zu übernachten". Dieses wurde nun ergänzt durch das Verbot, "zu zelten, lautstark zu feiern oder zu musizieren, zu betteln oder Alkohol in nicht geringen Mengen zu konsumieren".

Außerdem sind künftig "Flugmodelle sowie insbesondere motorisierte Flugkörper wie z. B. Drohnen" verboten. Bislang galt dies nur für Drachen.

Auch andere Gemeinden planen schärfere Regeln

Mit der Änderung der Satzung ist es nun möglich, Sicherheitskräfte am Strand patrouillieren zu lassen und gegen Verstöße vorgehen zu lassen. Damit nimmt die Gemeinde Kampen eine Art Vorreiterrolle ein.

Laut "shz.de" wollen auch andere Gemeinden ihre Regeln verschärfen – unter anderem die Gemeinde Sylt. Damit sich Szenen wie im Sommer 2022 auf der Nordseeinsel nicht wiederholen.

Verwendete Quellen
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