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Insel Amrum: Zahnarzt entdeckt bislang unbekannten Kometen


Komet "Jahn"
Insel Amrum: Zahnarzt entdeckt bislang unbekannten Kometen

Von dpa
24.03.2023Lesedauer: 1 Min.
Hobbyastronomen warteten mit ihren Teleskopen und Kameras (Symbolbild): Ein Amrumer hat einen bisher unbekannten Kometen entdeckt.Vergrößern des BildesHobbyastronomen warteten mit ihren Teleskopen und Kameras (Symbolbild): Ein Amrumer hat einen bisher unbekannten Kometen entdeckt. (Quelle: Georg Hochmuth/dpa-bilder)
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Mehr als 1.000 Nächte beobachtete ein Mann von der Insel Amrum den Himmel. Dabei machte er eine außergewöhnliche Entdeckung – und erfährt nun eine große Ehrung.

Ein Zahnarzt von der Insel Amrum hat einen bisher unbekannten Kometen entdeckt - der nun nach ihm benannt ist. Der Hobbyastronom nutze seit Jahren per Fernzugriff ein Teleskop in Südfrankreich, berichtete der NDR am Freitag. Demnach entdeckte Jost Jahn den Himmelskörper bereits Mitte Februar.

Die offizielle Bestätigung des Central Bureau for Astronomical Telegrams in den USA kam in der Nacht auf Freitag. Wie dieses in seinem "Electronic Telegram No. 5237" mitteilte, heißt der Komet P/2023 C1 nun Jahn nach seinem Entdecker.

Der Hobby-Astronom habe in den vergangenen Jahren in mehr als 1.000 Nächten den Himmel beobachtet und mehrere Hunderttausend Aufnahmen gemacht, so der NDR. "Dass ich nach so langer Zeit Erfolg hatte, freut mich. Das ist ein Traum eines jeden Amateur-Astronomen", sagte Jahn dem NDR Schleswig-Holstein.

P/2023 C1 ist erst in sieben Jahren wieder zu sehen

Der Komet sei so klein, dass ihn nicht einmal die Hochleistungsrechner der Observatorien auf Bildern erkannt hätten. P/2023 C1 ist ein periodischer Komet und soll in sieben Jahren wieder am Himmel zu sehen sein.

Kometen sind mehrere Milliarden Jahre alt und stammen aus der Anfangszeit unseres Sonnensystems. Sie bestehen aus einer Mischung von Eis, Staub und Gestein - Materie, die bei der Planetenbildung nicht verbraucht wurde. Nähert sich ein Komet der Sonne, beginnt sein meist nur wenige Kilometer großer Kern zu verdampfen und bildet eine dichte Staub- und Gaswolke. Später entsteht der Kometen-Schweif.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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