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Kiel: SPD will bei Hitze Veranstaltungen und Turniere verbieten lassen


Kommen Sonnencreme-Spender?
SPD stellt drastische Pläne für Hitzetage vor

Von dpa, t-online
Aktualisiert am 06.07.2023Lesedauer: 2 Min.
Ein Sonenncremespender am einem Strand in den Niederlanden: Kommen solche Geräte auch nach Deutschland?Vergrößern des BildesEin Sonenncremespender am einem Strand in den Niederlanden: Kommen solche Geräte auch nach Deutschland? (Quelle: Manngold/imago-images-bilder)
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Jeden Sommer steigen die Temperaturrekorde. Eine Fraktion im Norden will, dass sich darauf besser vorbereitet wird – und stellt teils radikale Ideen vor.

Die SPD-Fraktion im schleswig-holsteinischen Landtag hat einen Antrag für die kommende Sitzung eingereicht, in dem sie einen Hitzeplan für das Land fordert. Darüber hinaus fordern die Sozialdemokraten kostenlose Sonnencreme-Spender. Diese sollen in Parks, Schulen, an Stränden, Spielplätzen sowie bei Festivals und Festen aufgestellt werden. Was Veranstaltungen angeht, sieht der Antrag drastische Maßnahmen vor.

Sozialpolitikerin Birte Pauls erklärt in ihrem Antrag: "Bei Temperaturen ab 35 Grad soll das öffentliche Leben eingeschränkt werden, sodass große Veranstaltungen und Sportturniere nicht stattfinden." Das "Flensburger Tageblatt" berichtete zuerst online darüber.

Soziale Einrichtungen sollen besonders vorbereitet werden

Die SPD fordert neben einer zentralen Koordinierungsstelle für Schleswig-Holstein auch Maßnahmepläne zur Vorbereitung auf Hitzewellen für Kitas, Schulen, Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser und Rettungsdienste. Zudem schlägt sie spezielle Hilfsangebote für ältere Menschen und Obdachlose vor.

Die Kommunen sollen in die Lage versetzt werden, ihren öffentlichen Raum so zu gestalten, dass große Hitze nicht zu einem Problem wird. Dies beinhaltet die Planung von Schattenplätzen, die Begrünung von Flächen und Dächern, die Aufstellung von Trinkwasserspendern sowie die verstärkte Nutzung und Planung kühler Räumlichkeiten. Darüber hinaus soll das Land die hitzebedingten Auswirkungen auf die Infrastruktur prüfen, um Ausfälle in der Versorgung zu verhindern.

"Hitze wird zu einem immer größeren Gesundheitsrisiko, das wir ernst nehmen müssen", warnt Birte Pauls. Auch die Menschen im Norden erleben derzeit langanhaltende sommerliche Temperaturen. 2022 war der heißeste Sommer seit Beginn der Aufzeichnungen in Deutschland. Dies birgt insbesondere für ältere Menschen, Schwangere, Neugeborene, Kleinkinder und Menschen, die im Freien arbeiten, besondere Risiken.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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