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Israel-Demo in Hamburg: Antisemitischer Angriff auf zwei Frauen


Männer greifen Frauen an und spucken auf Israel-Flagge

Von t-online, bum

Aktualisiert am 10.10.2023Lesedauer: 2 Min.
Solidaritätskundgebung für IsraelVergrößern des Bildes1.500 Menschen haben am Montag in Hamburg für Israel demonstriert: Nach der Solidaritätskundgebung sind zwei Teilnehmerinnen angegriffen worden. (Quelle: Christoph Schmidt/dpa/dpa-bilder)
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Bei einer Kundgebung in Hamburg kommt es zu einem antisemitischen Vorfall. Dabei sollen zwei Frauen attackiert worden sein. Jetzt sucht die Polizei zwei Täter.

In Hamburg sind nach einer Solidaritätskundgebung für Israel am Montag zwei Teilnehmerinnen angegriffen worden. Das teilte die Pressestelle der Polizei am Dienstag mit. Als Erstes hatte der NDR darüber berichtet. Die Polizei sucht nun die Angreifer sowie Zeuginnen und Zeugen des mutmaßlich antisemitischen Vorfalls.

Der Polizei zufolge waren eine 32-jährige und eine 47-jährige Frau nach der Kundgebung mit dem Abbau beschäftigt, als sie plötzlich attackiert wurden. Die Täter sollen zwei junge Männer gewesen sein, die sie von hinten angriffen, schlugen und auf sie eintraten. Bei der Attacke haben die Täter den Frauen auch eine Israel-Flagge aus der Hand gerissen und trampelten auf ihr herum.

Zwei Frauen leicht verletzt

Laut Polizei sollen die beiden "südländisch" aussehenden Männer auch auf die Flagge gespuckt haben. Bei den Opfern soll es sich laut NDR-Informationen um Mitarbeiterinnen des Antisemitismusbeauftragten Hamburgs, Stefan Hensel, handeln. Die beiden Frauen seien durch den Angriff an Schulter, Arm und Kopf verletzt worden. Rettungssanitäter kümmerten sich um sie, ins Krankenhaus mussten sie aber nicht gebracht werden.

Die Polizei sucht Zeugen

Wie der NDR weiter berichtet, haben die beiden Täter den Angriff möglicherweise auch mit einem Handy gefilmt. Sie konnten nach der Tat fliehen. Die Polizei sucht jetzt in der Innenstadt nach ihnen und hat eine Gruppe junger Männer überprüft. Ob sie etwas mit der Tat zu tun hat, ist noch unklar. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 040/4286-56789 oder bei einer Polizeidienststelle.

Am Montag hatten rund 1.500 Menschen gegen den Großangriff der Hamas auf Israel protestiert. Sie wollten ein Zeichen gegen Gewalt und Antisemitismus setzen. Aufgerufen zu der Kundgebung hatte die Deutsch-Israelische Gesellschaft. Unter den Teilnehmern war auch Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD).

Verwendete Quellen
  • presseportal.de: Mitteilung der Polizei Hamburg vom 10. Oktober 2023
  • ndr.de: "Angriff nach Solidaritätsdemo für Israel: Polizei ermittelt"
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