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Sylt: Not-Einsatz für die Bundeswehr


Patienten nach Flensburg geflogen
Notfalleinsatz für die Bundeswehr auf Sylt

Von t-online, mtt

15.11.2023Lesedauer: 2 Min.
NH-90 Transporthubschrauber (Archivbild): Die Marine übernimmt damit Rettungsdienstaufgaben.Vergrößern des BildesNH-90 Transporthubschrauber (Archivbild): Die Marine übernimmt damit Rettungsdienstaufgaben. (Quelle: Eckelkamp/imago images)
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Es war dringend, zwei Patienten konnte nicht anders geholfen werden. Die Bundeswehr musste einspringen.

Am Dienstag musste die Marine zweimal helfen: Weil Patienten dringend von Sylt aus aufs Festland verlegt werden sollten, kam ein Search-and-Rescue-Helikopter der Bundeswehr zum Einsatz. Eine angemessene Behandlung auf der Nordseeinsel war nicht möglich.

Über einen der Flüge berichtete "shz.de": Alle anderen Transportwege waren demnach ausgeschieden, zivile Hubschrauber nicht verfügbar. In dieser Lage blieb nur der Rückgriff auf die Marine, obwohl der Einsatz der Hubschrauber vom Typ NH-90 Komplikationen bereitet: Weder in Westerland noch am Diako-Krankenhaus in Flensburg sind die Landeplätze für solch schwere Helikopter ausgelegt.

Marine-Hubschrauber zu schwer fürs Klinik-Dach

Auf Sylt mussten daher Notarzt und Rettungsdienst den Patienten vom Westerländer Krankenhaus zum Flughafen Sylt bringen. Nach wenigen Minuten Flug setzte der Bundeswehr-Hubschrauber gegen 20.30 Uhr auf dem Flugplatz Schäferhaus in Flensburg auf, wo der tägliche Betrieb laut "shz.de" schon beendet war und die Feuerwehr daher gerufen werden musste, um die Beleuchtung des Flugplatzes einzuschalten.

Ein Sprecher der Marine bestätigte t-online den Einsatz. "So etwas ist für uns Alltag", sagte er. Zwei bis drei Mal in der Woche werde die Bundeswehr bei besonders schweren und eiligen Fällen zur Hilfe gerufen, weil keine zivile Alternative verfügbar sei. Meist werde die Marine geholt, wenn ein Flug von einer Insel aufs Festland anstehe. "Allein Dienstag hat uns die Rettungsleitstelle gebeten, zwei Flüge von Sylt nach Flensburg zu übernehmen."

Der Bundeswehr zufolge hat die Marine seit Jahrzehnten ganzjährig ein bis zwei Hubschrauber rund um die Uhr für Search-and-Rescue-Aufgaben in Nord- und Ostsee in Rufbereitschaft. Wie es den beiden am Dienstag transportierten Patienten geht und was genau sie hatten, wollte der Marine-Sprecher nicht sagen.

Verwendete Quellen
  • Telefonat mit einem Sprecher der Marine
  • shz.de: "Bundeswehr-Hubschrauber fliegt Patienten von Sylt nach Flensburg" (kostenpflichtig)
  • bundeswehr.de: "Seenotrettung: Sea Lion beginnt mit der Praxis"
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