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Hamburg: Pekingente als Kochbox überzeugt bei "Die Höhle der Löwen" auf VOX


Wie die Pekingente als Kochbox zu einem Erfolgsrezept wurde

Von t-online, kg

Aktualisiert am 11.12.2023Lesedauer: 2 Min.
imago images 0244427697Vergrößern des BildesDie Pekingente ist ein kantonesischer Klassiker (Symbolbild): In Hamburg kann man sich die Ente als Kochbox liefern lassen. (Quelle: IMAGO/Qie Feng/imago)
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Wie wäre es zu Weihnachten mit einer Ente? Mit einer Kochbox dürften das auch Anfänger schaffen. Und die kommt aus Hamburg.

Die Pekingente ist ein aufwendiges Gericht: Zuerst muss Luft unter die Haut der Ente geblasen werden, damit sie sich vom Fleisch löst. Dieser Enten-Luftballon wird überbrüht und darf danach tagelang trocknen. Für unbegabte Hobbyköche ist das sicherlich nichts, oder?

Der Betreiber des Hamburger "Dim Sum Haus" im Stadtteil St. Georg würde widersprechen, dann er serviert die beliebte Ente als Kochbox. Die wird fix und fertig mit allen Zutaten verschickt. Man muss sie nur noch final zubereiten. Idiotensicher.

Der Trick bei der Ente-to-go: Alle Zubereitungsschritte hat sie schon durchlaufen, sie ist vorgegart und kommt vakuumverpackt beim Kunden an. Der muss sie nur noch in den Ofen schieben. Dazu werden Pfannküchlein, Lauch, Gurke und eine fertig mitgelieferte Sauce serviert. Das ganze Gericht kostet rund 90 Euro und reicht für zwei Personen.

Ente zum Mitnehmen in der Pandemie

Auf die Idee kam die Familie Kwong in der Corona-Pandemie: Das Restaurant war geschlossen, wochenlang. Also wie noch Umsatz machen? Zuerst verkauften sie ihre Enten aus der geöffneten Tür heraus. Das lief super, fast schon zu gut. Denn die Nachfrage war so groß, dass sie nicht mehr hinterherkamen.

Also musste ein neuer Plan her. Und der lautete: Wir verschicken die Pekingente. Mit der Geschäftsidee bewarben sie sich bei der Fernsehsendung "Die Höhle der Löwen". Dagmar Wöhrl, Nis Glagau und Tillman Schulz legten zusammen und bezahlten für 30 Prozent der Firmenanteile 300.000 Euro. Jetzt brummt das Geschäft so sehr, dass die Versandabteilung ausgelagert werden musste.

Alter Hamburger Familienbetrieb

Die Geschichte des "Dim Sum Haus" ist anfangs vom Scheitern geprägt: Dennis Kwongs Großvater kam in den 1960er Jahren als chinesischer Koch nach Hamburg ins damalige Restaurant "China". Doch das lief leider gar nicht. Der Chef schmiss hin und Kwongs Opa und sein Vater übernahmen.

Ihre Idee war simpel: Sie wollten einen Ort erschaffen, in dem es beste kantonesische Küche gibt. Als sich die ersten chinesischen Firmen in Hamburg ansiedelten, wurde das spätere "Dim Sum Haus" ein beliebter Treffpunkt für Geschäftsessen und Familienfeiern.

Dennis Kwong arbeitete seit seiner Kindheit mit im Familienbetrieb. Heute leitet er gemeinsam mit seiner Frau Mary-An Kwong die Geschäfte. Ihre Kochboxen-Idee haben sie längst ausgebaut: Gegrilltes Iberico-Schweinefleisch, Saucen, Weine und verschiedene Teigtaschen können ebenfalls nach Hause geordert werden.

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