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Hamburg: Gericht entscheidet über HSVH-Lizenz


Handball-Bundesliga
Krimi um Lizenzentzug: HSVH-Entscheidung gefallen

Von t-online, fbo

30.05.2024Lesedauer: 2 Min.
Hamburgs Handballer können vorerst aufatmen: Dem HSVH wurde vor dem Schiedsgericht die Bundesliga-Lizenz erteilt – unter einer Bedingung.Vergrößern des BildesHamburgs Handballer können vorerst aufatmen: Dem HSVH wurde vor dem Schiedsgericht die Bundesliga-Lizenz erteilt – unter einer Bedingung. (Quelle: IMAGO / Lobeca)
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Wegen einer verspäteten Zahlung mussten Hamburgs Handballer um ihre Bundesliga-Lizenz bangen. Ein Schiedsgericht verkündete jetzt, wie es weitergeht.

Dem HSV Hamburg (HSVH) dürfte am Donnerstag ein riesiger Stein vom Herzen gefallen sein. Das Schiedsgericht der Handball-Bundesliga (HBL) entschied in Hannover zugunsten des Vereins. Heißt: Er darf auch in der Saison 2024/2025 weiter in der ersten Liga antreten und muss nicht, wie befürchtet worden war, wieder ins Amateurlager wechseln.

"Das Gericht hat sich den Sachverhalt ausgesprochen gründlich angeschaut und alle Argumente, sowohl unsere als auch die der HBL, berücksichtigt und alles gründlich abgewogen. Daraufhin hat das Schiedsgericht entschieden, dass die Bedingung im Rahmen der Lizenzentscheidung nicht wirksam gesetzt worden ist", sagte HSVH-Rechtsanwalt und Aufsichtsrat André van de Velde.

Die HBL hatte dem HSVH die Lizenz im April nur unter einer Bedingung erteilt: Rund vier Millionen Euro sollte der Verein bis zum 3. Mai auf seinem Konto nachweisen, um eine gestopfte Liquditätslücke zu schließen. Das Geld von Investor Philipp Müller wurde zwar schon am 2. Mai überwiesen, kam aber erst eine Stunde nach Fristende auf dem HSVH-Konto an – zu spät. Kein Geld, keine Lizenz, entschied die Lizenzierungskommission der Liga. Eine anschließende Beschwerde wies das Liga-Präsidium zurück. Es folgte der Gang vor das Schiedsgericht.

Ganz aufatmen können die Hamburger noch nicht: Sie müssen bis zum 5. Juni eine weitere Bedingung erfüllen, "zur Vorfinanzierung von möglichen finanziellen Risiken in der kommenden Spielzeit". Doch der Verein gab sich zuversichtlich: "Wir haben unmittelbar nach dem Urteil bereits alle Hebel in Bewegung gesetzt und sind fest davon überzeugt, dass wir das hinkriegen werden", sagte HSVH-Geschäftsführer Sebastian Frecke.

Verwendete Quellen
  • Eigene t-online-Texte
  • HSV Hamburg: Mitteilung vom 30. Mai 2024
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