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Hamburg: Großer Andrang bei Impf-Aktion auf St. Pauli – 400 Meter lange Schlange


Piks für Pizza
Großer Andrang bei Impf-Aktion auf St. Pauli – 400 Meter lange Schlange

Von t-online, pb

Aktualisiert am 14.09.2021Lesedauer: 2 Min.
Eine junge Frau lässt sich in einer Bar im Stadtteil St. Pauli gegen das Coronavirus impfen: Die Aktion wurde gut angenommen.Vergrößern des BildesEine junge Frau lässt sich in einer Bar im Stadtteil St. Pauli gegen das Coronavirus impfen: Die Aktion wurde gut angenommen. (Quelle: Daniel Reinhardt/dpa-bilder)
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Großer Andrang für einen Piks, und dann eine Pizza. Eine Aktion der Impfkampagne in St. Pauli gerät zum Erfolg. Wird das Angebot wiederholt?

Lange Schlangen vor einem beliebten Italiener – das kennt man ja in Hamburg. Aber dass sich 250 Hamburger am Montagabend für einen Piks und dann eine Pizza in der "Wunderbar" auf St. Pauli anstellten, gehört dann doch zu den kurioseren Aktionen in dieser Impfwoche.

Am Montagabend hatte das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in dem Kiez zur Impfung gegen das Coronavirus aufgerufen. "Wunderbar"-Betreiber Axel Strehlitz stellte den Medizinern seine Räumlichkeiten zur Verfügung, in der benachbarten "Pizza Pauli" gabs dann eine Gratis-Pizza.

Wie ein Reporter vor Ort berichtete, waren bereits um 21.30 Uhr alle Pizzen aus dem Ofen – und in den Händen (oder schon Magen) der frisch Geimpften. Zwischenzeitlich bildete sich im Kiez eine rund 400 Meter lange Schlange von Impf-Interessierten.

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Mehrere Dutzend Interessierte mussten am Montagabend auf die Pizza nach dem Piks jedoch verzichten: Die Pizzabäcker waren ausverkauft. Die dennoch vom DRK Geimpften erhielten einen Pizza-Gutschein für einen anderen Tag. Barinhaber Strehlitz überlegt nun, eine solche Impfaktion jeden Montag durchzuführen.

Impfwoche in Hamburg: 400 Meter lange Schlange wegen Gratis-Pizza

Mit einer Aktionswoche für das Impfen will die Bundesregierung seit Montag mehr Menschen für die Immunisierung gegen das Coronavirus gewinnen und Schwung in die ins Stocken geratene Impfkampagne bringen. Ziel ist es, möglichst viele Menschen an vielen Orten anzusprechen und auf einfachem Wege Impfungen zu ermöglichen. Beispiele dafür sind Spiel- und Sportplätze, Fußgängerzonen, Geschäfte oder Vereine.

Ausführliche Informationen gibt es auf der Website www.hierwirdgeimpft.de. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) warb am Sonntag noch einmal eindringlich für Corona-Impfungen. "Nie war es einfacher, eine Impfung zu bekommen. Nie ging es schneller", sagte Merkel mit Blick auf die Impfwoche.

Verwendete Quellen
  • Eindrücke eines Reporters vor Ort
  • Mit Informationen der Nachrichtenagentur afp
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