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Mutmaßlicher Mörder von Zug überrollt

Von t-online, mtt

Aktualisiert am 12.01.2022Lesedauer: 1 Min.
Blaulicht (Symbolfoto): Die Mordkommission ermittelt.
Blaulicht (Symbolfoto): Die Mordkommission ermittelt. (Quelle: Dominik Kindermann/imago-images-bilder)
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Im Kreis Pinneberg sind zwei Leichen gefunden worden. An einem Bahnübergang starb ein Mann. Nicht weit davon entfernt wurde eine tote Frau in einem Haus entdeckt.

Die Polizei geht von einem Zusammenhang zwischen zwei Todesfällen aus, die in Tornesch im Kreis Pinneberg bei Hamburg gemeldet wurden: An einem Bahnübergang wurde am Dienstag ein Mann von einem Zug erfasst. Wie ein Reporter vor Ort berichtete, versuchte der Zugführer noch erfolglos eine Notbremsung. Das Auto des Mannes wurde direkt neben der Unfallstelle gefunden.

Die Polizei erklärte am Mittwoch, der 59-jährige Mann habe kurz vor seinem mutmaßlichen Suizid den Notruf gewählt und mitgeteilt, seine Lebensgefährtin getötet zu haben.

Polizeibeamte fanden die 57-jährige Frau kurz darauf tatsächlich in ihrer Wohnung am Prinzendamm – laut "Bild"-Zeitung wenige Hundert Meter entfernt von der Bahntrasse in einem Backsteinhaus. "Nach derzeitigen Ermittlungen ist von einem Gewaltverbrechen auszugehen", teilte die Polizei am Dienstag mit.

Im Haus solle ein Paar mittleren Alters gewohnt haben, das sich laut Nachbarn häufig stritt, berichtete "Bild". Die Mordkommission ermittelt nun weiter zu den Hintergründen.

Sollte sich bestätigen, dass der Mann seine Lebensgefährtin tötete, wird die Tat in die Statistik des Bundeskriminalamtes als Gewalttat in der Partnerschaft eingehen. 2020 wurden in Deutschland 139 Frauen durch Partner oder Ex-Partner getötet. Heißt: An jedem dritten Tag starb eine Frau durch einen sogenannten Femizid.

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Motorradfahrer bei Crash in zwei Teile gerissen – sofort tot
PolizeiTornesch

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