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Hamburger Postbank-Personal legt Arbeit nieder

Von dpa
Aktualisiert am 14.01.2022Lesedauer: 1 Min.
Eine wegen Warnstreiks geschlossene Postbank-Filiale (Archivbild): Freitag und Samstag wollen Hamburger Postbank-BeschÀftigte streiken.
Eine wegen Warnstreiks geschlossene Postbank-Filiale (Archivbild): Freitag und Samstag wollen Hamburger Postbank-BeschÀftigte streiken. (Quelle: Sascha Ditscher/imago-images-bilder)
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In sechs Postbanken in Hamburg stellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zwei Tage lang die Arbeit ein. Kundinnen und Kunden mĂŒssen sich am Wochenende auf EinschrĂ€nkungen gefasst machen.

Die Hamburger Kundinnen und Kunden der Postbank mĂŒssen sich wegen eines Warnstreiks auf EinschrĂ€nkungen einstellen. Die BeschĂ€ftigten sind nach Angaben der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi dazu aufgerufen, am Freitag und Samstag zu Hause zu bleiben und ihre Dienstcomputer nicht einzuschalten.

Der Ausstand finde wegen der Corona-Pandemie digital statt. In der Hansestadt sind demnach sechs Postbank-Filialen betroffen. Mit den Warnstreiks will die Gewerkschaft den Druck in den erst kĂŒrzlich begonnenen Tarifverhandlungen fĂŒr die Postbank erhöhen.

Die Gewerkschaft will fĂŒr etwa 15.000 Postbank-BeschĂ€ftigte sechs Prozent mehr Geld sowie eine Corona-PrĂ€mie durchsetzen. Wie in der bereits seit Juli laufenden Tarifrunde fĂŒr die privaten Banken will Verdi zudem auch bei der Postbank festschreiben, dass BeschĂ€ftigte bis zu 60 Prozent ihrer Arbeitszeit mobil arbeiten dĂŒrfen.

Fehlende Honorierung "beschÀmend": Verdi fordert Corona-PrÀmie

"Die BeschÀftigten haben in dieser Corona Krise hohe gesundheitliche Risiken in Kauf genommen und die Filialen offen gehalten. Das jetzt nicht zu honorieren, ist beschÀmend", sagte Alexandra Luerssen von Verdi Hamburg.

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Die Tarifverhandlungen fĂŒr das zur Deutschen Bank gehörende Institut hatten Anfang der Woche begonnen. Die zweite Verhandlungsrunde ist fĂŒr den 22. Februar geplant. Bis dahin will Verdi die Warnstreiks nach und nach ausweiten.

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