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Roboterarm-Methode entwickelt: Bald weniger Tierversuche dank künstlicher Herzen?


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Bald weniger Tierversuche dank künstlicher Herzmuskel?

Von dpa, pas

Aktualisiert am 24.11.2022Lesedauer: 1 Min.
Die Leibniz-Universität in Hannover (Archivbild): Forscher aus Niedersachsen wurden ein Verfahren ausgezeichnet, mit dem künstliches menschliches Herzmuskelgewebe hergestellt werden kann.
Die Leibniz-Universität in Hannover (Archivbild): Forscher aus Niedersachsen wurden für ein Verfahren ausgezeichnet, mit dem künstliches menschliches Herzmuskelgewebe hergestellt werden kann. (Quelle: Markus Hoetzel/imago images)
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Wissenschaftlern aus Niedersachsen ist die Suche nach Alternativen zu Tierversuchen geglückt. Künstliche Herzmuskeln sollen Tierversuche ersetzen können.

Zwei Wissenschaftler aus Niedersachsen haben den mit 25.000 Euro dotierten Tierschutzforschungspreis erhalten. Sie wurden für die Entwicklung eines Verfahrens ausgezeichnet, mit dem künstliches menschliches Herzmuskelgewebe hergestellt werden kann, wie das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft mitteilte.

Leon Budde von der Leibniz Universität Hannover und Tim Meyer von der Universitätsmedizin Göttingen nahmen die Auszeichnung am Donnerstag in Berlin entgegen.

Leon Budde forscht und lehrt an der Leibniz Universität in Hannover an Medizintechnik & Bildverarbeitung.
Leon Budde forscht und lehrt an der Leibniz Universität in Hannover an Medizintechnik & Bildverarbeitung. (Quelle: Leibniz Universität)

Tierschutzforschungspreis für Wissenschaftler aus Niedersachsen

Das neu entwickelte Verfahren könne unter anderem zur Erforschung von Herzversagen oder Herzinfarkten sowie Nebenwirkungen von Medikamenten eingesetzt werden. Damit könnten Tierversuche ersetzt werden. Das Projekt wurde interdisziplinär von der Universitätsmedizin Göttingen, dem Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation Göttingen sowie dem Deutschen Primatenzentrum in Göttingen durchgeführt.

Der Roboterarm soll das künstliche Herzgewebe versorgen.
Der Roboterarm soll das künstliche Herzgewebe versorgen. (Quelle: Leibniz Universität)

"Fortschritt in der Medizin und besserer Schutz von Versuchstieren sind auch gemeinsam möglich", sagte die Parlamentarische Staatssekretärin Ophelia Nick bei der Preisübergabe. Das zeige die Arbeit der niedersächsischen Wissenschaftler. "Die durch die Implantate aufgebrachte Kraft sollen den Herzmuskel bei Insuffizienz bestmöglich unterstützen und die Pumpleistung bestmöglich wiederherstellen", heißt es in dem Projektbericht.

Roboter soll Herz schlagen lassen

Für das Verfahren soll ein "roboterbasierter, vollsterilisierbarer 3D Bio-Extrusions-Drucker sowie dessen Steuerung" entwickelt werden. Der Druckprozess solle demnach automatisiert werden, um Präzision und Qualität des Herzgewebe sicherstellen zu können.

Mit der Auszeichnung will das Bundesministerium die Entwicklung und Erforschung alternativer Methoden zu Tierversuchen fördern. Tierversuche seien laut dem Landwirtschaftsministerium in Deutschland zulässig, wenn es keine anderen Methoden oder Verfahren für das Forschungsziel gebe.

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Verwendete Quellen
  • Mit Informationen der Nachrichtenagentur dpa
  • imes.uni-hannover.de: Aktuelle Forschungsprojekte
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  • Patrick Schiller ist t-online Regio Redakteur in Hannover.
Von Patrick Schiller

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