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Tüv Nord: Immer mehr Autos haben Mängel bei der Hauptuntersuchung


TÜV Nord: Immer mehr Autos mit Mängeln

Von dpa
Aktualisiert am 29.11.2023Lesedauer: 2 Min.
HauptuntersuchungVergrößern des BildesDominik Müller, Sachverständiger vom TÜV Nord, überprüft ein Auto: Die Hauptuntersuchung von Pkw ist alle zwei Jahre fällig. (Quelle: Julian Stratenschulte/dpa/Archivbild/dpa-bilder)
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Mal sind die Reifen beschädigt, mal die Bremslichter ausgefallen: Bei der sogenannten Hauptuntersuchung weisen immer mehr Autos Mängel auf. Der TÜV Nord hat eine Erklärung dafür.

Immer mehr Autos weisen laut einer Auswertung des TÜV Nord bei der Hauptuntersuchung Mängel auf. Nur noch sechs von zehn Fahrzeugen seien im bundesweiten Durchschnitt zwischen Juni 2022 und Juni 2023 nicht bemängelt worden, teilte der TÜV Nord mit. Im Vergleichszeitraum zuvor seien es noch fast sieben von zehn Fahrzeugen gewesen.

Der TÜV Nord hat für diese Statistik den Angaben zufolge alle Hauptuntersuchungen, die an eigenen Stationen oder in Partnerwerkstätten in ganz Deutschland zwischen Juni 2022 und Juni 2023 durchgeführt wurden, ausgewertet. Überdurchschnittlich gute Werte ermittelte der TÜV Nord für Niedersachsen und Bremen.

Viele Autos mit Mängeln: Das könnte der Grund sein

Die Quote der unbeanstandeten Fahrzeuge sank demnach laut der Analyse des TÜV Nord im bundesweiten Durchschnitt um 8,2 Prozentpunkte auf 60,2 Prozent. Die Zunahme bei den Mängeln hänge unter anderem mit dem steigenden Fahrzeugalter zusammen, hieß es.

Denn: Je älter ein Fahrzeug sei, desto höher sei die Wahrscheinlichkeit, im ersten Anlauf keine Plakette zu bekommen. "Aufgrund von Inflation und allgemeinen Preissteigerungen in diversen Lebensbereichen schrecken die Menschen vor einem Kauf eines Neu- oder jungen Gebrauchtwagens aktuell eher zurück", sagte TÜV-Nord-Geschäftsführer Hartmut Abeln.

Einige norddeutsche Bundesländer schnitten bei der Quote der unbeanstandeten Fahrzeuge deutlich besser ab als der Bundesdurchschnitt. In Niedersachsen gab es bei 68,7 Prozent aller Fahrzeuge keine Mängel. Bei 21 Prozent der Autos in Niedersachsen wurden erhebliche Mängel festgestellt. Die Plakette gab es in den Fällen erst nach Beseitigung der Mängel. 10 Prozent der untersuchten Fahrzeuge hatten zumindest geringe Mängel.

Im kleinsten Bundesland Bremen gab es laut der Auswertung in 68,5 Prozent aller Fälle nichts zu beanstanden, in 22 Prozent wurden erhebliche Mängel festgestellt. Zumindest geringe Mängel hatten 9,1 Prozent der untersuchten Autos.

Es gibt auch einen "erfreulichen" Trend

Als erfreulich bezeichnete der TÜV Nord den Trend, dass die Zahl der Elektroautos, die zur Hauptuntersuchung kommen, spürbar zunehme. Im Bereich des TÜV Nord gebe es eine Steigerung von über 60 Prozent innerhalb von zwölf Monaten. "Hier zeigt sich, dass die Mobilitätswende bereits in vollem Gange ist und die Menschen gesteigertes Interesse an alternativen Antrieben haben", sagte Abeln.

Die Hauptuntersuchung ist alle zwei Jahre fällig und wird nach bestandenem Test mit einer farbigen Plakette auf dem Kennzeichen ausgewiesen. Mit dem Jahreswechsel ändert sich die Farbe von rosa auf grün. Das erleichtert der Polizei, überfällige Hauptuntersuchungen zu erkennen. Wer die Frist mehr als zwei Monate überzieht, riskiert ein Verwarnungsgeld. Ab dem achten Monat kann es auch einen Punkt in Flensburg geben. Neben dem TÜV gibt es auch weitere Anbieter.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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